Autodiebstahl mit tödlicher Konsequenz:
A1-Verfolgungsjagd endet in Brückenpfeiler

Firmenchef folgte Ex-Mitarbeiter in anderem Auto Flüchtender dürfte Reifenschaden erlitten haben

Autodiebstahl mit tödlicher Konsequenz:
A1-Verfolgungsjagd endet in Brückenpfeiler © Bild: APA/Filmen.at/FF-Schwechat Mitte

Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd ist auf der Ostautobahn (A4) bei Schwechat ein Autodieb ums Leben gekommen. Der 43-Jährige hatte vom Gelände seiner Ex-Firma in Wien einen Luxuswagen entwendet, war dabei aber vom Chef und dessen Sohn erwischt worden. Dieser verfolgte den Mann bis auf die A4, wo der Dieb mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler prallte.

Ein Mitarbeiter hatte den Firmenchef angerufen und darauf hingewiesen, dass ein Firmentresor fehle. Der Firmeninhaber machte sich daraufhin mit seinem Sohn auf den Weg zu dem Gelände. In der Garage sah er den 43-Jährigen, der bis vor etwa einem Monat noch in dem Betrieb beschäftigt war, in einem S-Klasse Mercedes sitzen. Als dieser seinen Ex-Chef sah, gab er sofort Gas und fuhr mit dem teuren Wagen davon. Der Firmeninhaber nahm die Verfolgung auf und alarmierte die Polizei. Die wilde Jagd ging durch Erdberg bis auf die A4, wo dann der Unfall passierte.

Der Wagen ging in Flammen auf und musste von der Feuerwehr am Dach aufgeschnitten werden, um den Lenker bergen zu können. Der 43-Jährige starb zwei Stunden nach dem Unfall an seinen schweren Verletzungen. Bei dem Mann handelt es sich laut Polizei um einen Österreicher. Einen Firmentresor hatte der Mann entgegen anderslautenden ersten Meldungen nicht gestohlen. (apa/red)