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Autobus und Lkw auf A1 bei Melk umgestürzt: Zehn Verletzte

Richtungsfahrbahn Linz blockiert

Auf der Westautobahn (A1) bei Melk sind am Donnerstag in den Morgenstunden ein Autobus und ein Lkw umgestürzt. Der Unfall forderte nach Polizeiangaben mindestens zehn Verletzte. Die Ursache war vorerst unbekannt. Die Richtungsfahrbahn Linz war blockiert.

In die Kollision waren laut Polizeisprecher Johann Baumschlager ein Reisebus und ein Holztransporter verwickelt. Beide Fahrzeuge stürzten um. Der Lkw-Lenker wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste aus dem Führerhaus geschnitten werden.

Baumschlager sagte, es sei von einer stundenlangen Sperre der Richtungsfahrbahn Linz der A1 auszugehen. An die Unfallstelle wurde auch ein Notarzthubschrauber beordert.

Sonja Kellner vom Roten Kreuz berichtete von drei Schwer- und sechs Leichtverletzten. Zehn weitere Personen, die in den Unfall verwickelt waren, seien unversehrt geblieben. Sie wurden zur Bezirksstelle Melk des Roten Kreuzes gebracht. Gemeinsam mit dem Samariterbund wurden laut Kellner sieben Rettungs- und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge entsandt.

Die Kollision hatte sich gegen 5.30 Uhr bei Loosdorf (Bezirk Melk) ereignet, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Seinen Angaben zufolge war ein mit Rundholz beladener Schwertransporter aus Niederösterreich mit einem Autobus aus Mazedonien kollidiert. Die Zugmaschine des Lkw stürzte um. Der Anhänger mit dem Holz blieb stehen.

Der Chauffeur des Transporters wurde von der FF Loosdorf mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. An der Unfallstelle stand zudem die FF Melk im Einsatz. "Gar nicht funktioniert" hat nach Feuerwehrangaben die Rettungsgasse.

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