Autobombenanschlag in Bagdad: 21 Menschen bei Selbstmordattentat getötet

Weitere 40 Verletzte bei der Explosion in Marktnähe 6 Todesopfer bei Autobombenanschlag in Pakistan

Bei der Explosion einer Autobombe sind im Bagdader Stadtteil Shaab mindestens 21 Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Der Sprengsatz detonierte in der Nähe eines belebten Marktes. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak unter Berufung auf die Polizei. Durch die Explosion wurden 13 Geschäfte und mehrere Fahrzeuge zerstört.

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben in der Nähe von Bakuba nördlich von Bagdad 25 "Terroristen" getötet. Die Todesopfer habe es während eines dauernden dreitägigen Einsatzes in der Provinz Diala gegeben, erklärten die Streitkräfte am Mittwoch. In der Provinz sind im Zuge der "Operation Arrowhead Ripper" 10.000 Soldaten aus den USA und dem Irak eingesetzt.

Sechs Tote in Pakistan
Bei einem Autobombenanschlag im Nordwesten von Pakistan sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Islamabad sechs Menschen getötet worden. Die Opfer des Selbstmordattentäters seien vier Soldaten und ein Kind, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus den Kreisen. Der Täter habe mit seinem Wagen einen Militärkonvoi in Bannu gerammt. Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Afghanistan.

Im Grenzgebiet Waziristan zwischen Afghanistan und Pakistan, wo sie unter der Stammesbevölkerung starken Rückhalt haben, haben die Taliban ihr Hauptrückzugsgebiet.

(apa/red)