Reisezeit

Mit gutem Gewissen in den Urlaub

Urlaubsfahrt sollte gut vorbereitet sein – Urlaubs-Check fürs Auto nicht vergessen

Mehrere Personen in einem Cabrio auf der Landstraße © Bild: iStockphoto.com

Urlaubsfahrten mit dem Auto nach Italien und Kroatien liegen heuer wieder verstärkt im Trend. Die Koffer sind gepackt und mit viel Vorfreude startet man in den Urlaub. Mit gutem Gewissen aber nur dann, wenn auch das Auto urlaubsfit ist. Vieles kann man selbst überprüfen. Sind genügend Warnwesten griffbereit? Ist die Autoapotheke vollständig und noch nicht abgelaufen? Sind der Reifendruck und die Fahrzeugbeleuchtung an das höhere Fahrzeuggewicht angepasst? Ist die Scheibenwaschanlage aufgefüllt und ist das "Pickerl" bis zum geplanten Rückreisetermin noch gültig?

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Auch ein Blick durch geputzte Scheiben ist hilfreich, um teure Schäden frühzeitig zu vermeiden. Steinschläge können sich im Fahrbetrieb zu veritablen Rissen verschlimmern, wobei dann nur noch ein kostspieliger Ersatz der Scheibe hilft. Alle weiteren sicherheitsrelevanten Prüfungen des Autos sollten in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden. Die fachgerechte Prüfung von Bremsen, Stoßdämpfern, Lenkung, Radlager, Spur, Batterie, Reifen, Beleuchtungs- und Warneinrichtungen und noch einiges mehr gewährleisten eine sichere Urlaubsfahrt.

"Der Urlaubs-Check in einer Fachwerkstätte dauert zirka eine Stunde. Die Zeit ist gut investiert. Der Umfang der Prüfung entspricht einer § 57a Überprüfung. Über 130 Punkte des Fahrzeugs werden auf Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie Umweltschutz kontrolliert. Wenn das Auto diese Prüfung meistert, kann die Urlaubsreise sorgenfrei beginnen. Sind dann noch die Versicherungskarte, Europäische Unfallberichte und Ersatzlampen im Handschuhfach und das Navigationsgerät mit dem neuesten Update versorgt, steht einer sicheren Urlaubsreise nichts mehr im Weg", erklärt Kommerzialrat Friedrich Nagl, Bundesinnung Fahrzeugtechnik.

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