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Blechschaden, was nun?

Wie Sie nach einer Autopanne am besten fahren und bei der Reparatur sparen

Auto Panne © Bild: iStockphoto.com/Ivanko_Brnjakovic

Wer den Schaden hat, hat auch die Rechnung. Wie man bei einer Autopanne am besten fährt, ist situationsabhängig und eine Frage der Kontakte.

Blechsträhne – ab in die Kfz-Werkstatt

Ein Blechschaden kann im Wesentlichen auf zwei unterschiedliche Arten repariert werden. Option A besteht darin, den beschädigten Autoteil auszutauschen. Dabei fällt zunächst einmal der Materialwert bzw. der Preis des benötigten Stücks an sich an. Das Lackieren des neuen Teils treibt die Kosten in die Höhe, vor allem wenn es sich um keine kleine Fläche wie den Kotflügel handelt, sondern um eine größere wie beispielsweise die Motorhaube. Die Arbeitszeit des Mechanikers für den Ein- und Ausbau kommt schließlich auch noch dazu und steigt deutlich, wenn es sich um einen komplexer verbauten Teil handelt. So erschwert bei der Autotür die Elektronik für Fensterheber und Zentralverriegelung die Arbeit und erhöht den Aufwand um ein Vielfaches. Aus der Summe dieser Dinge ist Option A die teure Variante.

Plan B ist nicht immer eine Option, aber eine attraktive Variante, mit der sich mehr retten lässt als Laien vermuten würden: das Ausbeulen. Mit gekonntem Schlag lässt sich der Blechschaden oftmals reparieren ohne, dass der Lack absplittert oder auch nur leichten Schaden nimmt. Hier ist nicht nur ein Profi gefragt, sondern gut und gerne ein erfahrener Spezialist, der ein Händchen für solche Fälle hat.

So oder so: Es zahlt sich aus, die richtige Adresse für den speziellen Schaden am Wagen zu finden. Ein Meister im Ausbeulen von Dellen erspart dem ohnehin schon geschundenen Autobesitzer eine ordentliche Stange Geld. Muss der Teil doch unweigerlich ausgetauscht werden, dann rentiert es sich meist, nach einer Werkstätte mit hauseigener Lackiererei zu suchen. Das macht den Lackiervorgang in der Regel günstiger und das macht sich meist auch für den zahlenden Kunden auf der Rechnung bemerkbar.

Hilfe bei der Werkstatt-Wahl

Wichtig ist, sich Vergleichsangebote von den in Frage kommenden Werkstätten einzuholen, denn die Preise können teils stark variieren. Für die Erstellung eines Kostenvoranschlages muss man laut Arbeiterkammer dann bezahlen, wenn man vorher ausdrücklich auf die Kosten hingewiesen worden ist.

Die Werkstatt ist an ihre Kostenschätzung gebunden. Eine Kostenüberschreitung von mehr als 15 Prozent der Auftragssumme wird gesetzlich als so beträchtlich angesehen, dass man entweder zustimmen oder den Auftrag abbrechen kann. Zu bezahlen sind die bis dahin erbrachten Leistungen im Rahmen des Voranschlages. Werden Mehrkosten nicht unverzüglich mitgeteilt und scheinen erst auf der Rechnung auf, dann muss man laut Arbeiterkammer nur den Betrag bezahlen, der auf dem Kostenvoranschlag steht, auch wenn dieser "nur unverbindlich" war.

Findet die Werkstatt einen zusätzlichen Defekt, muss sie laut ÖAMTC den Kunden vorher fragen, ob dieser auch repariert werden darf. Alles andere ist nicht in Ordnung.

Eine weitere Möglichkeit, um schnell an den Richtigen zu gelangen, sind serviceorientierte Versicherungsanbieter wie Allianz oder Uniqa. Sie hinterlegen ihre Angebote mit einer Notrufzentrale, die rund um die Uhr zur Verfügung steht und auch im Fall einer Panne schnell weiterhilft. Mit Allianz Drive gibt es den eCall-Stecker für die 12-Volt-Buchse und eine App mit Zusatzfeatures. Sowohl über den Stecker als auch über die App lässt sich mit dem Betätigen von nur einer Taste die „Allianz Global Assistance“-Zentrale kontaktieren. Via GPS-Ortung wird auf schnellstem Weg erste Hilfe für Auto und Fahrer geleistet. Danach wird rasch der richtige Fachmann für den speziellen Fall organisiert und eine kompetente Anlaufstelle in der Nähe empfohlen.

Wer Angst hat, im Schadensfall nicht unbedingt beim Richtigen zu landen oder bei Eigenanfrage mehr der Werkstattauslastung zu dienen als der eigenen Reparatureffizienz, hat mit dem Dienst der Allianz eine Alternative und kann sicher gehen mit vertrauensvoller Kontaktvermittlung, eine effiziente Abwicklung zu erhalten. Auch über Uniqa SafeLine steht eine solche Notrufzentrale zur Verfügung, die zuverlässig weiterhilft. So blechen wir nicht zu viel, selbst wenn die Versicherung den Schaden einmal nicht übernehmen sollte.

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