Austro-Kicker Ibertsberger und Özcan raus:
Hoffenheim verliert im DFB-Cup-Viertelfinale

Beide Österreicher spielen gegen Dortmund durch Meister Stuttgart gegen Zweitligisten Jena raus

Der deutsche Fußball-Zweitligist TSG 1899 Hoffenheim ist im Cup-Viertelfinale an Borussia Dortmund gescheitert. Der Aufstiegsaspirant aus Baden-Württemberg musste sich im Signal Iduna Park vor 55.400 Zuschauern mit den beiden Österreichern Ramazan Özcan und Andreas Ibertsberger 1:3 (1:2) geschlagen geben. Es war die erste Niederlage für die von Milliardär Dietmar Hopp unterstützten Hoffenheimer im Jahr 2008.

Ibertsberger spielte in der Verteidigung durch, Torhüter Özcan hatte bei den drei Gegentoren durch Federico (20.), Tinga (23.) und Petric (54.) nichts zu halten. Kurz vor der Pause hatte die Leihgabe von Red Bull Salzburg sogar noch eine Großchance von Petric zunichtegemacht. Copado hatte zwischenzeitlich per Foulelfmeter für Hoffenheim verkürzt (38.). Danach drängte der ambitionierte Dorfclub sogar auf den Ausgleich, blieb aber glücklos.

Der Meister ist raus
Ein weiterer Zweitligist wurde überraschend Meister VfB Stuttgart zum Verhängnis. Die Schwaben scheiterten im Elfmeterschießen mit 4:5 am FC Carl Zeiss Jena, dem erst in der Nachspielzeit der Verlängerung durch Robert Müller der verdiente Ausgleich zum 2:2 gelungen war. Die reguläre Spielzeit hatte 1:1 geendet, nachdem DFB-Teamstürmer Mario Gomez seinerseits erst in der 81. Minute ausgeglichen hatte.

Gomez brachte die Stuttgarter in der Verlängerung mit seinem zweiten Treffer auf die vermeintliche Siegerstraße (94.), doch der Zweitligist konnte noch ausgleiche. Im Elfmeterschießen wurde der Brasilianer Antonio da Silva zur tragischen Figur. Der Mittelfeldspieler schoss seinen Versuch über das Tor. Den entscheidenden Elfmeter vor 18.500 geschockten Zuschauern in Stuttgart verwertete Torsten Ziegler. In der regulären Spielzeit hatte Tobias Werner für Jena getroffen.

Jena als Favoritenschreck
Im Vorjahr war Stuttgart erst im Cupfinale nach Verlängerung am 1. FC Nürnberg gescheitert. Jena wird im Pokal immer mehr zum Favoritenschreck. In der zweiten Liga spielen die Thüringer dagegen gegen den Abstieg. (apa/red)

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