Austrian Airlines von

AUA bleibt tiefrot

Airline fliegt erneut hohen Verlust ein - Lufthansa hilft mit 140 Millionen Euro aus

Austrian Airlines - AUA bleibt tiefrot © Bild: Reuters/Niesner

Die AUA hat wieder einen hohen Verlust eingeflogen: Im operativen Geschäft 2011 verlor das Unternehmen 59,4 Mio. Euro, nach einem Abgang von 64,7 Mio. Euro im Jahr 2010. Im Austausch gegen Sanierungsmaßnahmen gibt die Lufthansa der österreichischen Tochter eine Kapitalspritze von 140 Millionen Euro.

Die AUA will heuer über 200 Mio. Euro einsparen und hat dazu mit Wirtschaftspartnern und Personal verhandelt. Starke Eingriffe verlangt das Unternehmen vom fliegenden Personal. Zuletzt hat der AUA-Aufsichtsrat beschlossen, den Übergang des AUA-Flugbetriebs auf die Regionalflugtochter Tyrolean vorzubereiten. Auch steht eine Kapitalspritze im Raum.

Gewinn-Ziel verfehlt
Das ursprüngliche Ziel, operativ einen Gewinn zu machen, wurde verfehlt, räumt die AUA ein, auch wenn der Verlust um 8,2 Prozent niedriger ausfiel als 2010. Das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) fiel sogar um um 35,4 Prozent von 170 Mio. Euro 2010 auf 109,9 Mio. Euro Jahr 2011. Die operativen Gesamterlöse machten 2011 2,16 Mrd. Euro aus, nach 2,15 Mrd. Euro 2010. Die Zahl der Mitarbeiter fiel von 6.943 Ende 2010 auf 6.777 Ende 2011.

Angebot nicht verkauft
Die AUA konnte 2011 auch ihr gesteigertes Angebot nicht verkaufen. Die angebotenen Sitzkilometer stiegen um 5,9 Prozent, die ausgelasteten Passagierkilometer hingegen nur um 1,7 Prozent, sodass die Auslastung um 3,1 Prozentpunkte auf 73,8 Prozent fiel. Vier Ursachen macht die AUA dafür aus: Der Einbruch bei Flügen in den Nahen Osten aufgrund der politischen Umwälzungen in der Region (arabischer Frühling), der Rückgang bei Langstreckenflügen-Flügen nach dem Tsunami in Japan und der Überschwemmung in Bangkok, der gestiegene Ölpreis sowie die Auswirkungen der zweiten Finanzkrise.

Kommentare

hackno melden

Tiefrote Zahlen der Aua Die AUA ist wie Griechland haben immer von Steuergeldern gut gelebt. Es sollte einmal die Verwaltung und Kontrolling um die hälfte reduziert werden. Das Inetrnet in den Computern abgedreht und das Personal sollte anfangen zu arbeiten.
Die Gehälter des Fliegenden Personal und die an den Check In sitzen sind das kleinste Problem. Schauen sie einmal in den großen Firmen in der zweiten ebene was so an Ihren Computer den ganzen Tag lauft.

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in was für einer Welt leben Sie denn?????
Die Gehälter des Fliegenden Personals sind das kleinste Problem??? Die Technik hat vor zwei Jahren 250 Leute gekündigt und muss die selben arbeiten durchfürhren wie vor der Kündigungswelle... Und die Unantastbaren Piloten wurden immer verschont..... Wenn das das kleinste Problem der AUA ist dann sollen doch die drohenden 300 Piloten selber gehen und auf ihre mehr als 300.000€ Abfertigungen verzichten um endlich einmal dem Unternehmen helfen... wegen diesen Uneinsichtigen Typen geht dieses Unternehmen den Bach runter....

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und noch etwas das Internet kann nicht abgedreht werden da alle Aircraft Manuels (z.B Airnav für Airbus) über das Internet verfügbar ist wenn man so wie sie das wollen abschaltet kann die Wartung der Flugzeuge nicht mehr nach dem Neuesten Update der Arbeitsunterlagen durchgeführt werden.. Und sie wollen ja dieses Jahr im Sommer mit einer gut gewarteten Maschiene in den Urlaub fliegen.. Oder nicht???

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