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"Eine große Ehre" für Bjelica

Der "Wunschkandidat" als Austria-Trainer soll weiterhin für offensiven Fußball sorgen

Nenad Bjelica und Thomas Parits bei einer Austria-Pressekonferenz © Bild: APA/Fohringer

Plötzlich war Nenad Bjelica als Austria-Trainer da. "Eine große Ehre, eine unglaubliche Sache, ich komme mit großer Begeisterung", sagte der Stöger-Nachfolger vor 10 Kamerateams und 40 Journalisten bei seiner ersten Pressekonferenz für die Wiener Austria. "Er bevorzugt offensiven Fußball. Ich bin überzeugt, dass er sehr gut bei uns hineinpasst", gab Sportvorstand Thomas Parits über seinen "Wunschkandidaten" zu Protokoll.

"Bei Spielen gegen seine Mannschaft, war bei unserm Trainer-Team immer die Meinung, er spielt genauso wie wir. Und die Rückrunde mit Wolfsberg war sensationell. Ich bin von seiner Arbeit begeistert", so Parits weiter. Der Deal mit Bjelica sei schon am Samstag vereinbart worden, bis Sonntag 23.00 Uhr habe der Aufsichtsrat den Deal einstimmig abgesegnet.

Der Verein sei bei der Trainersuche nicht unter Zeitdruck gestanden, dennoch wollte man den "Neuen" beim Trainingsstart dabei haben. "Ich habe den Tipp von seiner Ausstiegsklausel beim WAC bekommen, Präsident Riegler hat den mündlichen Vertrag eingehalten und die Freigabe erteilt. Dafür möchte ich mich bedanken", sagte Parits. Bjelicas Kontrakt bei den Kärntnern wäre noch bis Sommer 2014 gelaufen. "Der Abschied war das Schlimmste, was mir in meiner Profi-Karriere passiert ist", beschrieb er die emotionale Seite seiner Trennung von den WAC-Akteuren.