Auslands-Adoptionen: Kinderglück für 13.000 Euro

Auslands-Adoptionen: Kinderglück für 13.000 Euro

Immer mehr Österreicher holen Kinder aus Russland, Indien oder Afrika. Und kämpfen gegen Bürokratie, hohe Kosten & Misstrauen.

Unsere Freude war riesig, als wir Swara zum ersten Mal sahen – und doch wurden die folgenden Monate viel anstrengender, als wir jemals geahnt hatten“, erzählt Nicole P.

Die Niederösterreicherin und ihr Mann hatten sich im Frühjahr 2003 dazu entschlossen, ein indisches Mädchen zu adoptieren: „Unsere eigenen Buben waren damals vier und sieben Jahre alt, und es war unser sehnlichster Wunsch, auch einem armen Kind aus dem Ausland eine Chance zu geben“, erklärt die Frau.

Nachdem alle Dokumente gesammelt, übersetzt, beglaubigt und an ein Kinderheim in Bombay geschickt waren, begann die bange Zeit des Wartens. Doch die Familie hatte Glück: Schon im Februar 2004 bekam sie die Nachricht, dass die damals fast vier Jahre alte Swara bereits auf sie warte. Im November dann das erste Treffen, in einem Kinderheim in Indien.

„Sie weinte bitterlich.“ Nicole P.: „Ich erinnere mich noch genau an diesen wunderbaren Moment – als eine Sozialarbeiterin mit Swara an der Hand zu uns kam und mir die Kleine auf den Schoß setzte.“ Aber Swara begann bitterlich zu weinen. Auch bei den folgenden Besuchen verhielt sich das Mädchen ähnlich. „Wir hatten natürlich Verständnis für die Ängste des Kindes, und gleichzeitig ertappten wir uns immer wieder bei dem Gedanken, ob denn das richtig sei, was wir hier tun“, sagt Karl-Heinz P. heute.

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