Fakten von

Darum sind Frauen
für den IS so wichtig

Weibliche Terroristen arbeiten im Hintergrund und rekrutieren effektiv neue Mitglieder

Frau mit Burka © Bild: istockphoto.com/mofles

Selbstmordattentäter sind sehr oft männlich. Nur selten werden zu diesem Zweck Frauen eingesetzt. Frauen, die für den IS tätig sind, arbeiten im Hintergrund und sind von großer Wichtigkeit für die terroristische Organisation. Auch die Art und Weise, wie der Terror in die EU geschleust wird, ist anders als vermutet. Diese Tatsachen werden im Europol-Bericht TE-SAT 2016 veröffentlicht.

Die Anzahl an weiblichen IS-Terroristen steigt massiv an. Allerdings operieren sie primär in Syrien oder im Irak. Sie heiraten IS-Soldaten vor Ort oder online. In den IS-Camps in Syrien und Irak tragen sie dazu bei, die neue Generation von Terroristen hervorzubringen, indem sie schwanger werden und für Nachwuchs sorgen. Diese Kinder genießen besondere Zuwendung und eine ausgereifte Ausbildung. Terroristinnen, die in der EU leben, haben laut Europol die Aufgabe Menschen für den IS zu beeindrucken und zu rekrutieren, bzw. radikalisieren.

Radikalisierung steht Vordergrund

Die Ausbildung für Frauen ist ähnlich der von Männern. Auch sie werden für den Umgang mit Feuerwaffen ausgebildet. Allerdings werden die Frauen nicht als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt. Vielmehr dienen sie zur Verbreitung der Botschaft und im Finden von neuen Sympathisanten. Ein Ausweg aus den Fängen des IS ist für Frauen sehr viel schwieriger als für Männer.

Flüchtlinge als Zielscheibe

Der Bericht stellt außerdem fest: IS-Terroristen kommen nur in den seltensten Fällen über die Flüchtlingsrouten nach Europa. Die Gefahren, die die Überfahrten mit ungesicherten Booten bergen, sind zu riskant. Vielmehr werden sie mit gefälschten Pässen und auf dem Luftweg nach Europa geschleust.

Gefahr droht aber nicht nur von den bereits aktiven Terroristen. Vielmehr liegt das Hauptaugenmerk darauf, Flüchtlinge, die ohne islamistische Hintergründe nach Europa gekommen sind, für den IS zu begeistern.

Kommentare

Ich habe immer gesagt, dass man Frauen und Kinder aus den Kriegsgebieten ohne Festlegung einer Obergrenze aufnehmen solle. Aber wenn die Sch....Weiber nun auch anfangen mit dem Terror dann hinweg mit dem Gesindel dorthin wo sie hingehören nämlich nach Hause in den Irak, den Iran und nach Syrien!

Seite 1 von 1