Aus 'Mohammed' wird immer öfter 'Michael': Britische Migranten lassen sich umbenennen

Weil sie falsche Aussprache ihrer Namen leid sind Migranten erhoffen sich auch größere Arbeitschancen

Die Gebühr für den Namenswechsel ist in Großbritannien sehr gering und beträgt umgerechnet 45 Euro. Der bürokratische Vorgang wird innerhalb weniger Stunden erledigt. Der Leiter des zuständigen Amtes ("Deed Poll Service"), Mike Barrett, meinte im Gespräch mit der "Sunday Times", die Leute seien oft einfach der "falschen Aussprache ihrer ursprünglichen Namen überdrüssig". Die "Sunday Times" zitierte u.a. das Beispiel eines usbekischen Flüchtlings namens Awlar Acherow, der sich in Großbritannien jetzt Adrian Barry Roberts nennt.

Aus dem Bericht der "Sunday Times" geht hervor, dass auch Chinesen, Inder, Polen und Russen ihre Namen ändern lassen, um in Großbritannien besser voranzukommen.
(APA/red)