Aus für extreme Methoden beim CIA: US-Senator hält drei Praktiken für verboten

Schlafentzug, Auskühlung und simuliertes Ertrinken! Gesetzentwurf zum Umgang mit Terroristen geändert

Extremer Schlafentzug, erzwungene Unterkühlung und simuliertes Ertrinken: Was selbst für einen Hollywood-Blockbuster zu brutal wäre, gehört bisher zum Verhörprogramm des US-Geheimdienstes CIA. Der republikanische Senator John McCain fordert nun in der "Washington Post", dass diesen extremen Methoden ein Ende bereitet wird.

McCain gehörte zu drei kritischen Senatoren der republikanischen Partei von US-Präsident George W. Bush, die Änderungen an einem Gesetzentwurf des Weißen Hauses zur Behandlung von mutmaßlichen Terroristen und zu Militärprozessen erwirkt hatten.

McCain sei von Menschenrechtsorganisationen aufgefordert worden zu erklären, welche Verhörmethoden künftig nicht mehr angewendet werden dürften, schreibt das Blatt. Die Menschenrechtler hätten trotz der Einigung zwischen Bush und den drei rebellischen Senatoren seiner Partei weiterhin Spielraum für Missbrauch gesehen. McCain habe seine Äußerungen nicht mit dem Weißen Haus abgesprochen, heißt es weiter. Die CIA habe eine Stellungnahme abgelehnt, welche Verhörmethoden künftig verboten oder erlaubt seien.

(apa/red)