Aus für "Glory Boys": Bundesligist Ried belegte neun Personen mit Stadionverbot

Dürfen nach Grazer Randalen nicht mehr ins Stadion

Der österreichische Fußball-Bundesligist SV Ried hat nach Ausschreitungen seiner "Fans" Konsequenzen gezogen. Neun Personen der Fangruppe "Glory Boys" wurden nach Absprache mit der Polizei mit sofortiger Wirkung mit einem mit Ende 2007 befristeten Stadionverbot belegt. Die Fan-Gruppierung selbst darf in der Spielstätte der Oberösterreicher "nicht mehr öffentlich auftreten".

Die Namen der betroffenen Personen wurde sowohl den Bundesligisten als auch den Red-Zac-Klubs mitgeteilt. Laut Behörden (BH Ried) ist dies datenschutzrechtlich erlaubt. Die Innviertler appellierten weiters an alle anderen Klubs, diese Aktion zu unterstützen und die Namen der mit Stadionverbot belegten Fans ebenfalls offen zu legen.

Angeführt von Vertretern der "Glory Boys" hatten Rieder Fans beim Frühjahrsauftakt bei Sturm Graz am 24. Februar (1:1) nach Spielende eine Schlägerei mit Exekutivbeamten begonnen. Neun Personen waren vorübergehend festgenommen worden.

(APA/red)