Spendenaktion von

Auftakt zu "Licht ins
Dunkel" in der Wiener Hofburg

Bundespräsident verwies auf "viel Engagement, viel Arbeit und Summe an Ideen"

Licht ins Dunkel © Bild: APA/BUNDESHEER/CARINA KARLOVITS

Bundespräsident Heinz Fischer hat am Donnerstag die 42. Auflage der Spendenkampagne "Licht ins Dunkel" eröffnet. Hinter der Aktion stecke "viel Engagement, viel Arbeit und eine Summe an Ideen", wie er bei einem Empfang in der Wiener Hofburg erklärte. Alleine im vergangenen Jahr konnten 10,9 Mill. Euro gesammelt werden, die 430 Sozial- und Behindertenprojekten in allen Bundesländern zugutekamen.

Laut ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sei derzeit zwar der Sozialstaat stärker gefordert denn je, dieser könne aber nicht alle Probleme lösen. "Hier ist die Zivilgesellschaft gefordert zu helfen, und ich bin stolz darauf, dass der ORF die Plattform dafür bieten kann und das Bindeglied zwischen der großen Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher und der professionellen Organisation der Hilfe durch die Partnerorganisationen sein kann", wurde er in einer Aussendung zitiert.

© APA/BUNDESHEER/CARINA KARLOVITS ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Margit Fischer, Conchita Wurst und Bundespräsident Heinz Fischer

Bisher wurden 238 Mio Euro an Spenden gesammelt

Seit Bestehen der Aktion wurden insgesamt 238 Mill. Euro an Spenden für bedürftige Menschen gesammelt. Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, gibt es auch wieder eine "Licht ins Dunkel"-CD, von deren Verkauf jeweils fünf Euro an die Aktion gehen. Das Gesicht der musikalischen Kampagne ist in diesem Jahr Song Contest-Siegerin Conchita Wurst, die den Titel "My Lights" gemeinsam mit dem ORF-Radiosymphonieorchester eingespielt hat. Die Sängerin erhielt heute vom Bundespräsidenten auch eine Sachertorte, fiel der Startschuss der Kampagne doch mit ihrem 26. Geburtstag zusammen.