Aufregung um Wiener Opernball: ATV
klagt über unverständliche Beschränkungen

Akkreditierungen von 2500 Euro auf 4500 € gestiegen Nur der ORF hat die Rechte für den Opernball inne

Aufregung um Wiener Opernball: ATV
klagt über unverständliche Beschränkungen © Bild: APA/Fohringer

Der Wiener Opernball wirft am Fernsehmarkt erste Schatten voraus. ATV beklagt sich laut TV-MEDIA über die gestiegenen Lizenzkosten, die der ORF den Privatsendern für die Drehrechte abverlange. Außerdem gebe es unverständliche Beschränkungen, sagte Sendersprecherin Alexandra Damms. Der ORF verwies darauf, dass man laufende Verhandlungen nicht kommentiere. Unterdessen hat der öffentlich-rechtliche Sender bestätigt, dass Mirjam Weichselbraun den Society-Event gemeinsam mit Alfons Haider moderieren wird.

ATV beklagt etwa, dass die Akkreditierungen von 2.500 Euro auf 4.500 Euro gestiegen seien. Außerdem seien die Kosten für extra zu bezahlende Sendeminuten von 300 auf 850 Euro gestiegen, kritisierte Damms, die allerdings auf APA-Nachfrage erläuterte, dass die Verhandlungen noch laufen würden. Zum Hintergrund: Der ORF hat die Rechte für den Opernball inne, wer selbst filmen will, muss sich an die vorgegebenen Auflagen halten und Sendeminuten, die über die acht Freiminuten hinausgehen, extra bezahlen. Außerdem müssen Kamerateams kostenpflichtig akkreditiert werden.

Die vorgegebenen Auflagen sind ATV, das im Vorjahr ein Special mit Thomas Gottschalk brachte, jedenfalls ein Dorn im Auge. So dürfe man mit dem Fernsehstar nicht über die Feststiege gehen, weil dort das Filmen dem ORF vorbehalten sei. Eine derzeit noch hypothetische Diskussion, räumt Damms ein. Denn noch sei offen, ob der "Wetten, dass..?"-Moderator wieder zum Einsatz kommen wird. Bei der Show war Anfang Dezember ein Kandidat vor laufender Kamera schwer verunglückt und wird nach Ärztemeinung gelähmt bleiben.

(apa/red)

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