Aufregung um Jagd in Russland: Juan Carlos
soll einen betrunkenen Bären erlegt haben!

Meister Petz mit Wodka und Honig zahm gemacht Spanischer König tötete "Mitrofan" mit einem Schuss

Der spanische König Juan Carlos I. hat wegen einer inszenierten Bären-Jagd in Russland für Aufregung gesorgt. Er soll einem Medienbericht zufolge bei einem Jagdausflug einen zahmen, unter Alkohol gesetzten Bären erlegt haben.

Der Bär namens Mitrofan habe bis dahin gefangen als Attraktion eines örtlichen Erholungsheims gedient und sei nur für die inszenierte Jagd freigelassen worden, berichtete die Moskauer Zeitung "Kommersant". Jagdhelfer hätten das Tier mit einem Gemisch aus Wodka und Honig betrunken gemacht.

"Seine Königliche Hoheit Juan Carlos hat Mitrofan mit einem Schuss erlegt", zitierte die Zeitung aus dem Beschwerdebrief eines Forstbeamten an den Gouverneur von Wologda, Wjatscheslaw Posgaljow. Der Monarch aus Spanien hatte Russland Mitte August besucht. Inszenierte Jagden mit garantiertem Erfolg waren bereits zu Sowjetzeiten üblich, wenn hohe Funktionäre auf die Pirsch gingen. (apa/red)