Aufatmen in Rockhampton: Hochwasser geht früher zurück als eigentlich erwartet

Einzige noch passierbare Straße dürfte offen bleiben In St. George wird aber nächste Flutwelle erwartet

Die australische Küstenstadt Rockhampton bleibt von den schlimmsten Überschwemmungen offenbar verschont. Das Hochwasser am Fluss Fitzroy sollte nach neuesten Prognosen früher zurückgehen als erwartet. Damit dürfte die einzige noch passierbare Straße entgegen den Befürchtungen offenbleiben. Die Versorgung der Stadt mit 75.000 Einwohnern wäre dann wesentlich leichter.

"Wenn wir daran vorbeischrammen, wenn der Wasserpegel nicht auf 9,4 Meter steigt, hätten wir zwar immer noch jede Menge Schäden an Häusern, aber der Highway bliebe offen und es wäre einfacher, mit der Situation fertig zu werden", sagte Polizeichef Ian Stewart. 117 Einwohner verbrachten die Nacht in Notunterkünften, sagte Bürgermeister Brad Carter.

Die Ostküste des australischen Bundesstaates Queensland und das Hinterland von der Größe Frankreichs und Deutschlands haben seit einer Woche mit den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren zu kämpfen. Rund 500 Kilometer westlich von Brisbane stellen sich die 2.500 Einwohner des überschwemmten Ortes St George bereits auf die nächste Flutwelle ein. Meteorologen warnen vor heftigen Stürmen Ende der Woche. Die Einwohner beginnen, ihre teils beschädigten Häuser mit Sandsäcken zu schützen.

(apa/red)