Auf die Plätze, fertig, los!

Assingers grosse WM-Vorschau

Auf die Plätze, fertig, los!

Die Damen sind für 5 Goldene gut, die Herren diesmal in der Rolle der Jäger.

In gut 48 Stunden beginnen sie also, die 39. Ski-Weltmeisterschaften im schwedischen Åre, und ich bin davon überzeugt, dass es für den Österreichischen Skiverband wieder erfolgreiche sein werden. Vielleicht gibt es nicht so viele Medaillen wie bei den letzten Winterspielen (4 Gold, 5 Silber, 5 Bronze) zu bejubeln, denn die Spitze in den einzelnen Disziplinen ist internationaler und damit ausgeglichener geworden, aber ein kräftiges Wort werden unsere Damen und Herren in den nächsten zwei Wochen bei der Vergabe von Edelmetall in jedem Fall mitreden.

Bevor wir uns die einzelnen Disziplinen und deren Favoriten anschauen, versuchen wir aber festzustellen, was denn nun das Besondere an Großveranstaltungen ist. Sicherlich einmal die Tatsache, dass die WM nur alle zwei Jahre stattfindet. Es kommt also für die Athleten darauf an, in dieser Stunde X in der bestmöglichen Form zu sein. Für die nächsten 24 Monate gibt es nur diese eine Chance auf den Sieg, währenddessen es im Weltcup, no na, mehrere pro Saison gibt. Da fällt es in Summe nicht so ins Gewicht, wenn einmal bei einem Rennen das Ergebnis eben nicht so gut ist.

Der psychische Druck. Die Erwartungshaltung, nicht nur die der Öffentlichkeit zuhause, sondern auch die des Sportlers, ist ausschlaggebend für eine Vergrößerung des psychischen Drucks. Wer damit am besten umgehen kann, wer am besten entspannt bleibt, wer nicht verkrampft, wer das ganze (Medien-)Theater rund um eine WM am besten zur Seite schieben kann, der wird am Ende große Chancen auf eine Medaille haben. Aber nur, und jetzt kommt’s, wenn auch das Glück auf seiner Seite ist. Das Glück, die richtige Nummer zu bekommen, den Wind aus der richtigen Richtung und vielleicht auch das Glück, aus dem Skikeller den richtigen Ski herauszuholen.

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