Auch der Schottenring bekommt neues Nobelhotel: Shangri-La in finaler Bauphase

Bauphase der Luxusbleibe zu 95 % abgeschlossen Innen: Suiten, Gourmetrestaurant und Hallenbad

Die Fertigstellung des luxuriösen Shangri-La-Hotels am Wiener Schubertring steht kurz bevor. "Die Bauphase ist zu 95 Prozent abgeschlossen", sagte Thomas Jakoubek, Geschäftsführer der Bauträger Austria Immobilien GmbH (BAI), der APA. Derzeit stecke man mitten in den finalen Abschlussbauarbeiten. Die Übergabe des fertigen Hotels an die Shangri-La-Gruppe soll bis zum Beginn des nächsten Jahres erfolgen. Die Eröffnung ist dann im Frühjahr 2011 geplant.

Ab wann man genau im Nobelhotel einchecken könne, stehe derzeit noch nicht genau fest, so Jakoubek. Zwei Zimmergeschoße seien jedenfalls bereits an die Shangri-La-Gruppe übergeben worden und die Übergabe der bereits fertigen Hotelküche stehe kurz bevor. "Momentan arbeiten wir am Interieur, an der Malerei, den Lampen und Möbeln und schrauben die letzten Fernseher in den Zimmern an", berichtete der BAI-Geschäftsführer. Nach der vollständigen Übergabe des Hotels an die asiatische Luxushotelgruppe werde zunächst ein Probebetrieb starten.

Insgesamt wird es in der Wiener Dependance mehr als 200 Zimmer und Suiten geben - darunter eine 180 Quadratmeter große Präsidentensuite mit Wohn- und Essbereich, Schlaf- und Badezimmer sowie einer Kochnische. Weitere Highlights werden das Gourmetrestaurant mit Küchenchef Joachim Gradwohl, auch Nicht-Hotelgästen zugängig, und das etwa 100 Quadratmeter große Hallenbad im Untergeschoß sein.

Die Bauzeit des Shangri-La-Hotels Wien beträgt derzeit knappe drei Jahre. Ende 2004 hatte die BAI die Anlage erworben und mit der Hotelkette Shangri-La einen Pachtvertrag auf 30 Jahre unterzeichnet. Im historischen Gebäudekomplex war einst ab 1866 die Girozentrale untergebracht. Davor diente der Bau als adliges Casino und zwischen 1938 und 1945 als NSDAP-Parteigebäude.

(apa/red)