Auch die Celtics entzaubern die Spurs:
Zweite Nierderlage in Folge für den Leader

Celtics-Guard Rajon Rondo bester Mann am Platz NBA: Siege für Orlando Magic und die L.A. Lakers

Auch die Celtics entzaubern die Spurs:
Zweite Nierderlage in Folge für den Leader © Bild: AP/Dwyer

Die Boston Celtics haben am Mittwochabend das Gipfeltreffen der NBA für sich entschieden. Der Leader der Eastern Conference bezwang vor eigenem Publikum die San Antonio Spurs 105:103. Die Texaner, unverändert das Team mit der besten Bilanz in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga, müssen nach ihrer zweiten Niederlage binnen 24 Stunden weiter auf den 30. Saisonsieg warten.

Bei den Siegern brillierte der erst kürzlich von einer Knöchelverletzung genesene Rajon Rondo mit einem "Triple Double". Der Spielmacher markierte zwölf Punkte, zehn Rebounds und nicht weniger als 22 Assists. Erfolgreichster Scorer des Rekord- Champions war Ray Allen mit 31 Zählern. Dass ausgerechnet der sonst so sichere Schütze in den Schlusssekunden an der Freiwurflinie zweimal Nerven gezeigt hatte, eröffnete den Spurs noch eine allerletzte Chance. Doch Manu Ginobili, der sein Team mit 24 Zählern anführte, bekam keine gute Wurfposition mehr. Damit setzte es für San Antonio erstmals in dieser Saison zwei Niederlagen in Serie.

Orlando gut unterwegs
Die aktuell "heißesten" NBA-Teams kommen aus Florida. Orlando Magic hält nach einem 97:87 über die Milwaukee Bucks - ebenso wie Miami Heat - bei inzwischen sieben Siegen en suite. Magic-Star Dwight Howard trug sich mit 28 Punkten und 13 Rebounds ein. Kobe Bryant führte Titelverteidiger Los Angeles Lakers mit 24 Zählern zu einem 99:95-Erfolg bei den Phoenix Suns.

Unterdessen überraschten die New Jersey Nets die zuletzt fünfmal en suite erfolgreichen Chicago Bulls. Der Slowene Sasha Vujacic erzielte fünf Sekunden vor Schluss den entscheidenden Korb zum 96:94 für den Underdog, der seinerseits nach fünf Niederlagen wieder einen Sieg feiern durfte. Derartige Leistungen würde New Jersey öfter brauchen, um wieder mehr Zuschauer anzulocken. Bis zu der Mittwoch-Partie verzeichnete das in Newark beheimatete Team mit knapp über 13.000 den geringsten Besucherschnitt aller 30 NBA-Teams.

(apa/red)