AUA-Kapitalerhöhung angelaufen:
Bezugsfrist läuft bis zum 1. Dezember

Anreizprogramm für Mitarbeiter und Kleinanleger

Die angeschlagene Austrian Airlines (AUA) hat ihre Kapitalerhöhung gestartet. Insgesamt werden bis zu 51,68 Mio. junge AUA-Aktien zum Mindestausgabebetrag von 3 Euro ausgegeben. Die Bezugsfrist soll am 1. Dezember zu Mittag enden. Der Vorstand hatte beschlossen, das auf 102 Mio. Euro gekürzte Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien bis zu einem Nominale von 257 Mio. Euro zu erhöhen.

Die jungen AUA-Aktien sollen zum maximalen Bezugspreis von 8,12 Euro je Aktie auf den Markt kommen. Damit könnte das Volumen der Kapitalerhöhung in Summe bis zu 420 Mio. Euro betragen. Bisher war eine Größenordnung um 350 Mio. Euro genannt worden. Der AUA- Hauptaktionär ÖIAG und die im Österreich-Syndikat vertretenen Aktionäre wollen an der Kapitalerhöhung mitziehen, damit bleiben 50 Prozent plus eine Aktie in österreichischer Hand.

Bisherige AUA-Aktionäre können neue Aktien im Verhältnis 8:5 erwerben, das heißt, sie bekommen 8 neue für je 5 alte Aktien. Die jungen AUA-Papiere sollen voraussichtlich am 5. Dezember erstmals an der Wiener Börse notieren.

Mit dem frischen Kapital will die AUA "Ertragskraft und Kapitalstruktur nachhaltig stärken und die Sanierung der Austrian Airlines Group konsequent beschleunigen, um mit profitablem Wachstum auf Gewinnkurs zurückzukehren", erklärte AUA-Chef Alfred Ötsch. Die AUA-Führung werde "alles daran setzen, dass sich unsere Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter über die Performance unseres Unternehmens freuen".

(apa(red)