"AUA war der größte Erfolg in der ÖIAG":
Peter Michaelis zieht eine positive Bilanz

"Die 500 Millionen sind wirklich gut angelegtes Geld" "Berufsethos, dass man den Vertrag immer erfüllt"

"AUA war der größte Erfolg in der ÖIAG":
Peter Michaelis zieht eine positive Bilanz © Bild: APA/Pfarrhofer

Die Ära Peter Michaelis bei der ÖIAG läuft im nächsten Jahr aus. Der umstrittene Chef, der von der SPÖ mehrmals zum Rücktritt aufgefordert wurde, zieht eine sehr positive Bilanz über die vergangenen Jahre. Als größten Erfolg bezeichnet er dabei den Verkauf der AUA an die Lufthansa.

Im Interview mit dem "Kurier" begründet er dieses Fazit folgendermaßen: "Nach heftigem Ringen haben wir noch rechtzeitig den Privatisierungsauftrag bekommen. Wenn es zur Insolvenz gekommen wäre, hätte das die Steuerzahler ein Vielfaches gekostet".

Dass es diesen aber trotzdem 500 Millionen Euro gekostet, auch das verteidigt Michaelis: "Das war ein Schuldenbeitrag für ein Unternehmen, das mehr Schulden hatte, als es wert war. (...) Die 500 Millionen sind wirklich gut angelegtes Geld. Die Marke AUA bleibt erhalten, der Standort bleibt erhalten".

Auch zu den von der SPÖ mehrmals geäußerten Rücktrittsaufforderungen nimmt der Noch-ÖIAG-Chef Stellung: "Ich habe ein klares Berufsethos, dass man den Vertrag, den man bekommt, auch erfüllt. Um weiter in den Spiegel schauen zu können, war ich der Meinung, dass ich das durchhalten muss. Und der Erfolg, den wir vorlegen können, gibt uns recht".

(red)

Kommentare

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brrr shame on you mr. michaelis

Michaelis Glaubt der gute Mann wirklich, dass es ohne ihn nicht gegangen wäre ?

Kontrollorgan melden

Immer im Kreis Reden Die AUA verschuldet.
Verschenkt und 500 Mio nachgeworfen.
Totzdem gut angelegtes Geld.
Berufsethos.
Vertragserfüllung und, damit auch ja keine Frage aufkommt ob es sich um grenzenlose Frechheit handelt die Krönung:
weiter in den Spiegel schauen können und
durchhalten müssen.
Fein wenn er bis zuletzt durchhalten kann - um UNSER ALLER GELD! So ein Nichtsnutz.

Berndorferbaer melden

Re: Immer im Kreis Reden der ehemalige vorstand der aua gehört zur verantwortung gezogen, denn, was der vorstand beschließt, dafür ist er auch haftbar. ist in jedem blöden verein so. aber was geschieht mit den vorständen des neuen abfertigungsgebäudes in wien: die bekommen noch für ihre misswirtschaft und unfähigkeit bezahlt. der michaelis kann sich sein maul leicht voll nehmen. mich würde nur interessieren, was er gemacht hätte, wenn es seine eigene kohle gewesen wäre. bestimmt hätten da die rechtsanwälte gesprochen. aber so; es ist unser steuergeld das deinige, meinige und unser aller österreichischen steuerzahler hart erwirtschaftetes geld. haben diese unfähigen großverdiener denn narrenfreiheit???

Berndorferbaer melden

Re: Immer im Kreis Reden die 2te wenn wir beide einen betrieb hätten und würden so wirtschaften, ich glaube wir könnten uns net einmal ein fahrrad leisten. warum? weil der kleine böse mann mit dem braunen lederkofferl vor der tür stehen würde und dir nichts mehr gehört. so sieht die realität aus. eine exi bringst ein leben lang nicht mehr an. aber ein aua-vorstand, ein michaelis und wie die anderen unfähigen volksschmarotzer noch heißen, welche österreich verkaufen, werden hochgelobt und mit verdienstorden behängt. ich hab die schnautze so voll, daß ich mich auch bei der nächsten wahl dran erinnern werde. aber, wer ist besser???

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