AUA-Chef Alfred Ötsch warnt im NEWS- Interview vor einem Swissair-Schicksal

Bordbetriebsrat ruft Staat gegen Management zu Hilfe Kommende Woche wird mit Urabstimmung gestartet

Mit deutlichen Worten warnt AUA-Vorstandsvorsitzender Alfred Ötsch in einem Interview in der neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS im aktuellen Konflikt mit dem Bord-Betriebsrat vor einem Swissair-Schicksal für die Austrian Airline. Der Bord-Betriebsrat hat gegen die jüngsten Maßnahmen des Managements Einspruch gegen die Wirtschaftsführung nach Paragraph 111 des Arbeitsverfassungsgesetzes erhoben und damit den Staat zu Hilfe gerufen, berichtet NEWS. Weiters berichtet NEWS, dass der Bord-Betriebsrat ab kommender Woche eine Urabstimmung unter der Belegschaft startet, was in der Vergangenheit bereits mehrmals Streik nach sich gezogen hat.

AUA-Chef Ötsch gibt sich im NEWS-Interview zuversichtlich, dass es zu keinem Streik beim Bordpersonal kommen wird. Er will seine Mitarbeiter mit direkten Informationsgesprächen von seiner Strategie überzeugen. Gleichzeitig warnt Pötsch im NEWS-Interview eindringlich: "Es muss allen klar sein, dass uns ein Arbeitskampf im Umfeld der Kapitalerhöhung zu härteren Konsequenzen zwingen würde." Den Erfolg, den frühere Streiks des Bordpersonals gebracht hatten, bezeichnet er als "zweifelhaften Erfolg", wie die derzeitige Situation zeige. "Jetzt erbringe ich zum ersten Mal den Vergleich mit der Swissair: die kleine Schweiz und die große Swissair, das kleine Österreich und die dafür sehr große AUA. Wir dürfen uns da nicht spielen", mahnt der AUA-Chef in NEWS.

Ötsch skizziert im NEWS-Interview, was er vom Bordpersonal erwartet: "Es geht nicht um dramatische Gehaltskürzungen. Die Devise heißt mehr Fliegen um das gleiche Geld. Aber nicht dramatisch mehr. Es ist kein Angst- und Schrecken-Paket", versichert Ötsch in NEWS.

Gleichzeitig mahnt Alfred Junghans, Betriebsrat des AUA-Bodenpersonals, in einem flammenden Appell an Bord-Betriebsrat und Management, den Dialog zu suchen, berichtet NEWS. "So haben wir leider keine Chance", warnt Junghans in einem NEWS vorliegenden Schreiben.

Das gesamte Interview lesen Sie im aktuellen NEWS!