Atomkraft von

Japans Verwirrspiel

Regierungschef kündigte Atomausstieg an. Regierungssprecher rudert zurück.

Atomkraft - Japans Verwirrspiel © Bild: APA/DPA/Daniel Karmann

In der japanischen Regierung zeichnet sich ein Konflikt über die angekündigte Kehrtwende in der Energiepolitik mit dem Ziel Atomausstieg ab. Die von Ministerpräsident Kan in Aussicht gestellte Abkehr von der Kernkraft nach der Fukushima-Katastrophe sei nicht offizielle Regierungslinie, sagte Sprecher Edano. Eine Gesellschaft ohne Atomkraft sei lediglich eine "Hoffnung für die ferne Zukunft".

Am Mittwoch hatte der politisch angeschlagene Regierungschef Kan angekündigt, sein Land wolle "systematisch und in Etappen" aus der Atomkraft aussteigen. Er gab aber keinen genauen Zeitplan an. Nach einem Erdbeben im März war es in mehreren Reaktorblöcken der Atomanlage Fukushima zu Kernschmelzen gekommen, in deren Folge die Region radioaktiv verstrahlt wurde.

Die Aussagen Kans seien als Beginn einer nationalen Debatte über Atomenergie zu verstehen, betonte Regierungssprecher Edano. Japan werde seine Atomkraftwerke noch viele Jahre nutzen. Der Anteil der Atomenergie müsse aber reduziert werden. Das japanische Parlament debattierte am Donnerstag über ein neues Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energie.

Kommentare

Schwere Rückstände Japans in der Akkutechnik Japan ist total verwestlicht. Eines der Merkmale, die Akkutechnik wurde zum Wohl der Öllobby total vernachlässigt. Akkus braucht man aber um Solarstrom grundlastfähig zu machen.

Hier hat Japan einen deutlichen Rückstand gegen China.

http://wohnen.pege.org/2011-intersolar-speicher/7000-ah.htm

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Jaja. Leere Worte.

Die Bürger wollen es ja hören...

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Re: Jaja. In ein paar Jahren wird man hören: "Tja es tut uns wirklich waaahnsinnig leid, aber wir können einfach doch nicht auf die Kernkraftwerke verzichten. Inzwischen sind wir ja um sooooo viel sicherer geworden." Bis uns alle zreisst

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