Atomgespräche Moskau von

Keine Lösung in Sicht

Russland drängt zu weiteren Verhandlungen - Frust und Ärger machen sich breit

Atomgespräche Moskau - Keine Lösung in Sicht © Bild: APA/EPA/Pool

Im Atomstreit mit dem Iran ist eine endgültige Lösung in weite Ferne gerückt. "Es wäre ein Wunder gewesen, wenn bei den Moskauer Verhandlungen etwas wirklich Brauchbares, also eine Annäherung zwischen dem Westen und dem Iran, herausgekommen wäre." Mit dieser ernüchternden Bilanz eines europäischen Diplomaten geht der Atomstreit abermals in eine weitere Runde.

Am zweiten Tag der Verhandlungen zwischen der sogenannten 5+1 Gruppe (die fünf UNO-Vetomächte Russland, China, USA, Frankreich und Großbritannien und Deutschland) und dem Iran wurde sehr schnell klar, was viele im Vorfeld befürchtet hatten: Keine der beiden Seiten war bereit, von ihrem Standpunkt abzurücken.

Westen beharrt auf Uran-Redkution
Der Westen beharrte auf einer Reduktion der iranischen Urananreicherung auf bis zu fünf Prozent, die Ausfuhr von dem bisher höhergradig angereicherten Uran und auf mehr Kontrollen der Anlagen und eine Inspektion der Militärbasis Parchin.

Iran fordert Reduktion der Sanktionen
Die iranische Seite wiederum interessierte nur die Reduktion der Wirtschaftssanktionen und die schriftliche Zusicherung der Weltmächte, dass der Iran das Recht auf Urananreicherung habe. Dies stünde aber im Gegensatz zu den Resolutionen des Weltsicherheitsrates, in denen ein gänzlicher Stopp der iranischen Urananreicherung gefordert wird.

Schon mehrfach waren die Gespräche in Moskau kurz vor dem Abbruch gestanden. Angesichts der Tatsache, dass der Druck auf beide Seiten enorm ist, waren es einmal mehr die russischen Gastgeber, die alles daran setzten, um ein Scheitern der Gespräche zu verhindern.

Verlängerung um einen Tag möglich
Israel erwägt schon seit längerem einen Militärschlag auf iranische Nuklearanlagen, und am Ende will niemand wirklich riskieren, dass man aus Moskau ergebnislos geht. Nach Angaben des russischen Außenministeriums soll der weitere Verlauf der Gespräche bekanntgegeben werden. Eine Verlängerung um einen Tag ist möglich.

Kommentare

Heute Kundgebung & Street Party gegen iranisches Regime in Wien Heute von 16-20 Uhr auf der Mariahilfer Straße /Ecke Schottenfeldgasse (bei der Kulturabteilung der iranischen Botschaft): Solidarität mit Shahin Najafi! Liberty Street Party for a free and democratic Iran!
http://at.stopthebomb.net/de/werden-sie-aktiv/detail/article/liberty-street-party-for-a-democratic-and-free-iran.html

Der... kriegslüsterne Iran muss unbedingt weiter isoliert und unter psychologischem Druck gehalten werden, bis sämtliche Anordnungen der UN vollumfänglich erfüllt sind. Um den psychologischen Druck zu erhöhen, ist der kriegstreibende Iran durch die USA einzukreisen und am Golf sollten viele US-Kriegsschiffe auffahren, um den Druck zu erhöhen. Ferner sollten sämtliche Kosten die den USA und ihren Verbündeten entstehen dem Iran in Rechnung gestellt werden. Offenbar versteht der kriegslüsterne Iran nur diese Sprache.

Seite 1 von 1