Ski Alpin von

Athletin verzichtet wegen Gewalt
in der Ukraine auf Slalom-Start

Bogdana Matsotska zeigt sich mit der Opposition in ihrer Heimat solidarisch

Bogdana Matsotska während des olympischen Super-G in Sotschi © Bild: FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images

Die ukrainische Skifahrerin Bogdana Matsotska nimmt aufgrund der Gewalt in ihrer Heimat nicht am olympischen Damen-Slalom teil. Dies berichtet die ukrainische Zeitung "Kiew Post" unter Berufung auf Kommentare Matsotskas und ihres Vaters auf Facebook. Matsotska macht Präsident Viktor Janukowitsch für die blutigen Auseinandersetzungen verantwortlich und will ihre Nation nicht länger in Sotschi repräsentieren.

Sie seien "sehr zornig" auf Präsident Janukowitschs jüngstes Vorgehen gegen die Opposition und das Protestlager am zentralen Maidan-Platz in Kiew, teilten Matsotska und ihr Vater demnach mit. Statt den Konflikt durch Verhandlungen zu lösen, habe Janukowitsch die letzten Hoffnungen der Nation in Blut ertränkt.

Rückzug aus Solidarität

"Aus Solidarität mit den Kämpfern auf den Barrikaden des Maidan-Platzes und aus Protest gegen die kriminellen Aktionen gegen die Demonstranten und gegen die Verantwortungslosigkeit des Präsidenten und seiner Lakaien-Regierung ziehen wir unsere weitere Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi zurück", teilten Matsotska und ihr Vater auf Facebook laut "Kiew Post" mit.

Matsotska landete in Sotschi in der Super-Kombination der Damen auf dem 26. Platz, im Super-G wurde die Ukrainerin 27.

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