Kärnten von

Aus für die Saualm

Das Land Kärnten hat den Vertrag mit der Betreiberin des Asylwerberheims gekündigt

Das Asylwerberheim auf der Saualm. © Bild: APA/Gert Eggenberger

Wie das Flüchtlingsreferat des Landes Kärnten bekannt gab, wird der Vertrag zwischen dem Land Kärnten und der Betreiberin des Asylwerberheims in Wölfnitz auf der Saualm gekündigt. Trotz unzähliger Kontrollen von Seiten der Behörden und strengen Auflagen zur Betreuung der Asylwerber wird es von Seiten des Landes im derzeit geschlossenen Heim keine Belegung mehr geben.

"Aufgrund der aktuellen Vorwürfe und Anzeigen gegen die Betreiberin und dem daraus entstandenen Vertrauensverlust ist eine weitere Zusammenarbeit für das Land nicht mehr tragbar", so die neue Flüchtlingsbeauftragte Barbara Gutsche.

"Nachfolgeprojekt" wird folgen

"Die präventive Wirkung eines Quartiers für Personen mit besonderem Betreuungsbedarf hat sich deutlich positiv auf die anderen Asylwerberheime in Kärnten ausgewirkt", stellte Gutsche fest. Aufgrund dieser generalpräventiven Wirkung wird an einem Nachfolgeprojekt zur Unterbringung von Asylwerbern mit besonderem Betreuungsbedarf außerhalb der Ballungsräume von Seiten der Fachabteilung bereits gearbeitet.

Der stellvertretende Landeshauptmann Peter Kaiser von der SPÖ bezeichnete die Schließung als längst fällige Befreiung von einem Schandfleck. Es sei an der Zeit für eine vernünftige und die Würde der Menschen anerkennende Asylpolitik sei. Als einen "Sieg der Menschenrechte" bezeichnet Grünen-Landtagsabgeordneter Rolf Holub heute die endgültige Schließung der "Sonderanstalt" auf der Saualm. Die Kündigung des Vertrages sei längst überfällig gewesen. Holub dankt in diesem Zusammenhang vor allem auch den vielen engagierten Menschen, die in dieser Sache wahre Zivilcourage gezeigt haben: "Während die Grünen auf politischer Ebene jahrelang gegen diese schreckliche Einrichtung mitten in Kärnten protestiert haben, sind gleichzeitig viele Menschen in der Zivilgesellschaft aufgestanden und haben ihren Protest kundgetan. Es war eine gemeinsame Anstrengung und es ist jetzt ein gemeinsamer Erfolg!", freut sich Holub.

Kommentare

Ignaz-Kutschnberger
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@kickoff
Nun ja nun ja... also Faktum hin Faktum her...ehrlich gesagt bin ich froh, dass sie weder "Heimleiter" noch "Sau-Alm-Leiter" sind oder waren...weil bei ihren Anschauungen, würden sie vermutlich vergammeltes Fleisch und Kracherlwasser kredenzen und mit scharfer Munition herumballern, um den Asylwerbern ihre bisherigen "Lebensumstände" wegen derer Gründe einige die Heimat verlassen haben, auch in Österreich näher zu bringen...

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@Nun ja, nun ja War-Lord........ Sie schreiben wieder einmal viel herum, geben mir auf meine Fakten aber keine wirklich verwendbare Antwort, so wie es halt bei Ihnen immer ist - viel Geschreibsel kaum eine fassbare Antwort! Aber sagen wir einmal Sie hätten RECHT, dann gilt doch folgendes: Wenn für unsere alten Menschen oder den Armen an der Österreichtafel kurz abelaufene Lebensmittel im Rahmen von sogenannten "Solidaritätsaktionen" gut genug sind, dann dürften diese Lebensmittel oder um Ihren Ausdruck zu verwenden das Kracherlwasser und das Gammelfleisch auch für die Asylanten gut genug sein abgesehen davon, dass sie zu Hause nicht einmal das Kracherlwasser und das Gammelfleisch gehabt haben dürften weil sie sonst ja nicht zu uns geflüchtet wären!

Ignaz-Kutschnberger
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Hören Sie, ...ich hab auch schon abgelaufene Lebensmittel "gfressen" und mein Opa hat im Krieg seinen eigenen toten Schwager aufgfressen weil er schon tagelang in Sibirien nix zwischen den Zähnen hatte... und zu ihren Fakten kann ich nicht detailliert Stellung nehmen, weil ich die Sachlage vor Ort zu wenig kenne...aber altes Essen auszugeben und Duscherlaubnis 3x 2 Minuten oder so...find ich schon stark...da wurden wir ja damals beim Bundesheer auf Feldwoche besser versorgt...Und damit wir uns richtig verstehn...das "Sau-Alm-Heim" kann schon ruhig bleiben...aber scheinbar ghört die "Sau"-Führung dort mal ausgewechselt und öfter mal kontrolliert was mit dem Fördergeld für Aufrechterhaltung des Heimbetriebes eigentl. passiert...nicht dass sich da gewisse Personen womöglich in die eigene Taschen arbeiten und sich auf Kosten anderer Kreaturen bereichern... und ich bin schon für einen geregelten Ablauf in derlei "Anstalten" ...weil es kann nicht sein, dass wie in Wien letztes Jahr bei ÖBB-Gartenanlagen die für Tschetschenen als Unterkunft herhalten müssen, dann österr. Zivildiener (der eingewanderte Österreicher-Türke und Nachbars Bua und noch ein paar Todeln herhalten müssen) scheinbar dort den tschetschinischen Freunden die Sche+ße vor der Tür wegräumen müssen, weil sie ihre Notdurft dort mehrmalig am Tag einfach vor der Gartentür verrichtet haben, oder ihren Arsch scheinbar beim Fenster raushielten und meinten sie müssten den Rasen düngen... Und wenn SIE den Beitrag hier damals bei news.at gelesen haben, habe ich diesbezüglich auch mein Freind den Bgmst. Häupl Michi in die Pflicht genommen und geraten mit den Herrschaften dort mal Tacheles zu reden...sprich denen mal Feuer unterm Arsch zu machen, wenn sie nochmal in den Vorgarten sche*ßen!! So, ich hoffe, dass waren jetzt mal deutliche Worte meinerseits. ;-)

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Sie sind auch so einer, der viel redet aber nichts sagt. Und vor allem glauben Sie den Asylanten aber gegenteilige Behauptungen und Meinungen registrieren Sie gar nicht. Aber es scheint Ihnen auch an Realitätssinn zu fehlen wenn Sie glauben nur 3 x 2 (!) Minuten duschen das stimme. In zwei Minuten komme ich nicht einmal in die Dusche hinein, geschweige denn ich kann mich in dieser Zeit duschen. Aber glauben Sie nur weiter was Sie HÖREN weil Sie nicht vor Ort waren. Dann reden Sie nichts wenn Sie nicht vor Ort waren. Immer und zu allem seinen Senf dazugeben aber nichts wissen. Das ist War-Lord so wie er leibt und lebt. Nur zur Info ich war vor Ort und habe vor allem mit den Leuten gesprochen die mit den Asylanten zu tun hatten. Aber das interessiert Sie ja nicht. Sie wollen glauben was Sie meinen, dass es Ihrem Sinn entspricht und nicht auf Fakten antworten. GRATULIERE!

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Faktum 1: Die Saualm hat in vergangener Zeit als Ferienheim für unsere Kinder gedient. Es ist unbestritten, dass viele der ASYLWERBER in ihrer Heimat bei weitem nicht so gut untergebracht und versorgt waren, wie auf der Saualm. Vom Taschengeld, dass die Herrschaften bekommen ganz zu schweigen.

Faktum2: Vor nicht allzu langer Zeit hat eine ältere Dame in der Kleinen Zeitung einen Leserbrief veröffentlicht, in dem Sie darauf eingegangen ist, wie es ihr in der Nachkriegszeit, als sie bei einem Bauern als Magd im Dienst war, gegangen ist. Sie durfte nicht etwa im Bauernhof übernachten, sondern musste im Stall und im Heustadel übernachten. Diese Dame sagte in ihrem Leserbrief über die Asylanten auf der Saualm unter anderem, dass sie froh gewesen wäre, hätte Sie damals so eine Übernachtungsmöglichkeit und vor allem so ein Essen wie diese es heute auf der Saulam haben, gehabt. Das abgelaufene Lebensmittel sogar in Altenheimen oder bei der Österreich-Tafel verwendet werden weil die ihnen im Rahmen von „Solidaritätsaktionen“ geschenkt worden sind, ist bekannt. Warum sollen sie dann nicht für die Asylanten genügen?

Faktum 3: Da sich die Herrschaften da oben nicht wie Menschen es normal tun mit gegenseitige Achtung begegneten, musste eine Zweimann-Security rund um die Uhr samt Hund darüber wachen, dass sie sich nicht an die Gurgel gingen. Diese Kosten für diese Security, die nicht vom Land oder sonst von wem, sondern vom mangelndem gegenseitigen Respekt der Asylanten untereinander verursacht wurden, werden dem Landesbudget, das dafür aufgewendet werden musste, angerechnet. Kosten die also ausschließlich auf das Konto der Asylanten gehen und nicht etwa von Dörfler & Co verursacht wurden die mir persönlich komplett „wurscht“ sind und denen gegenüber ich absolut keine Sympathien hege.

Faktum 4: Dass es angeblich zu Schächtungen gekommen ist und nun insbesondere von einer Zeitung dieses Faktum ausgeschlachtet wird, ist mehr als lächerlich! Sollte es so gewesen sein, dann könnte ich mir folgendes vorstellen: Hätte man den Leuten da oben diese Schächtungen untersagt, dann hätte diese Zeitung wohl von „Untersagung der Religionsausübung“ gesprochen, hätte man es – wie angeblich passiert - zugelassen, dann ist es eben ein Skandal. Egal also was man getan hätte, es wäre in jedem Falle falsch gewesen.

Faktum 6: Dass Politiker wie ein LH Gerhard Dörfler oder eine Frau Innenministerin Mag. Mikl-Leitner oder auch ein Dr. Peter Kaiser und insbesondere ein Abg. Bucher, dessen einstiger Parteigründer die Saualm ja „ins Leben gerufen“ hat und leider auch der mir persönlich sehr sympathische Rolf Holub, nicht das Rückgrat haben zu sagen, dass an der Saualm absolut nichts Menschenunwürdiges sei, ist bezeichnend für die Politiker unserer Zeit, die man daran messen kann, dass ihnen offensichtlich ein wichtiger Körperteil – nämlich das Rückgrat -, der sie zum aufrecht Gehen befähigt, fehlt.

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Nur noch zu den "abgelaufenen" Lebensmitteln da oben. Dass dieses Ablaufdatum das MINDESTHALTBARKEITSDATUM ist und dass man dieses Lebensmittel noch lange über dieses Datum hinaus verwenden kann, ist hinreichend bekannt (siehe Abgabe im Rahmen von Soldiaritätsaktionen an Altenheime und die Österreich-Tafel). Wenn die Lebensmittel also für unsere Alten und auch für Arme gut genug sind, warum dann nicht auch für Asylanten frage ich mich!

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Es ist immer zufriedendstellend wenn ein Drogen und Waffenumschlagplatz wie z. B. dieses Asylheim geschlossen wird.

drowhunter melden

Ein Drogen und Waffenumschlagplatz auf der Kärntner Saualm.. du hast auch a bissl an Verfolgungswahn oder?

Ignaz-Kutschnberger
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hmm...illegale Waffengeschäfte...dachte "Noricum" hat schon damals dem Blecha Koarl den Posten kostet...was bitte hat das mit der Saualm zu tun?? Für illegale Waffengeschäfte brauchte es im schönen Österreich also damalig noch keine Asylheime...das haben wir Österreicher (oder zumindest bestimmte Österreicher) im großen Stil schon vor Jahren alleine hinbekommen ;-) ...nix für Ungut, aber wie sagte einst schon der ach doch so große Kreisky: Lernens Geschichte!!

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Also wenn du mir einen Ausländer zeigst, der mich mit einer Haftung von18 Milliarden und Schulden-ebenfalls im rekordhaltigen Milliardenbereich- belästigt,kriegst du eine ausländerfeindliche Reaktion von mir.Bis dahin halte ich mich an den Wahlkärntner mit oberösterreichischen Migrationshintergrund und seine Erben.
Wenns also um den Schutz der Kärntner geht,dann saßen die Falschen auf der Saualm.

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Das Posting ist typisch für zombie69! Glauben Sie nicht, dass es besser wäre, die Drogendealer nach Hause abzuschieben als ein Heim zu schließen, das nicht geschlossen werden müsste. Grund siehe oben meine unwiderlebaren 6 Fakten!

schade ,dass es aufgelassen wird,wäre eine gute gelegenheit die fpk idioten dort hinauf zu schicken damit sie mal zu besinnung kommen,was für sch...sie in kärnten gedreht haben

ERIC.di melden

findest du das witzig ?

Ignaz-Kutschnberger
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also ich denke es stellt sich weniger die Frage ob ICH das witzig finde, wenn man sich pro Woche 3x 2 Minuten duschen darf...sondern eher warum man sich da nur 2 Minuten duschen durfte...

Ignaz-Kutschnberger

Aber geh... bei der durfte man sich laut Medienberichten eh wöchtentlich 3x 2 Minuten duschen...

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