Servitenkloster von

Asyl: Keine neuen Festnahmen

Schleppercausa: Polizei dementiert Verbindung zu Abschiebungen der Flüchtlinge

Flüchtlinge bei einer Protestkundgebung vor dem Außen- und Innenministerium © Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

Im Zusammenhang mit der jüngsten Schlepper-Causa gibt es vorläufig keine weiteren Festnahmen. Man sei derzeit unter anderem mit den Auswertungen der Einvernahmen beschäftigt, hieß es im Bundeskriminalamt. Nähere Details wurden nicht bekanntgegeben. Insgesamt wurden bisher sieben Personen festgenommen, drei von ihnen gehören zur Gruppe der sogenannten Votivkirchen-Flüchtlinge.

Die sieben Festgenommenen sollen aber nicht an der Spitze jener Gruppe stehen, die einen größeren Schlepperring für Flüchtlinge aus Pakistan aufgezogen haben soll: "Die sieben sind nicht die Köpfe der Gruppe. Sie haben keine Millionen kassiert, wie kolportiert wird", wird die Sprecherin der Wiener Staatsanwaltschaft Nina Bussek im "Kurier" zitiert.

Verbindung zu Abschiebungen dementiert

Entsprechend dürften weitere Festnahmen im Raum stehen. Dass seitens der Exekutive jetzt und damit offenbar früher als ursprünglich geplant zugegriffen wurde, soll mit Absetzbewegungen der Verdächtigen zusammenhängen. Ein Zusammenhang mit der medialen Aufregung um die Abschiebung der ersten Votivkirchen-Flüchtlinge nach Pakistan wurde von den Behörden dagegen stets dementiert.

Asyl: Schleppen zum Schuldenabbau

Was die Schlepper angeht, sind unter ihnen durchaus auch ehemalige Flüchtlinge, die ihre "Schulden" auf diesem Weg abbauen, wie Gerald Tatzgern, Leiter der Zentralstelle für Menschenhandel und Schlepperei im Bundeskriminalamt (BK), in "Salzburger Nachrichten" und "Wiener Zeitung" kundtat. Ob dies bei den Votivkirchen-Flüchtlingen der Fall sein könnte, wird nicht kommentiert.

12 weiteren Flüchtlingen droht Abschiebung

Das Servitenkloster beherbergt indes nach der Festnahme der drei ehemaligen Bewohner nur noch 36 Flüchtlinge. Sie können auch nach den jüngsten Ereignissen in dem Quartier bis Ende Oktober verweilen, hieß es seitens der Caritas. Freilich droht zwölf Pakistanis die Abschiebung, sobald die pakistanische Botschaft die dafür erforderlichen Zertifikate ausgestellt hat. Vorerst lägen diese nicht vor, hieß es am Donnerstag aus dem Innenministerium.

Kommentare

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Zumindest in der SPÖ scheint der Anteil jener, die viel Geld aus der milliardenschweren Asylindustrie ziehen, nach wie vor gross zu sein.
Diese Tatsache ist immerhin eine grosse Wahlhilfe.

Ignaz-Kutschnberger
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Geh bitte, da schreibt der RICHTIGE... bist DU überhaupt wahlberechtigt hier in Österreich???

Oberon
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Die drei als Schlepper verdächtigten Asylwerber hätte ich nicht unbedingt als die "Großverdiener" eingeschätzt, aber als Handlanger könnten sie durchaus fungiert haben. Keine Ahnung, wie das Schlepper(un)wesen organisiert ist, wie viele "Angestellte" da mitverdienen, aber ich hoffe doch sehr, dass Österreich für diese Leute irgendwann unattraktiv wird.

Ignaz-Kutschnberger
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Geh, die Fekter soll gleich mal 90 % Steuern darauf einheben!!
ÜBRIGENS, hat sie schon einen 20er Provision erhalten von den Schweizer Steuergeldern??
Der Frau gebührt DOPPELTES Urlaubs- und Weihnachtsgeld!!!!

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