Astronauten kehrten in Raumstation zurück:
Wartungsarbeiten und Experimente gemacht

Experimente wurden an der Außenhaut durchgeführt Erfolgreiche Installation der Messsonde an Station

Astronauten kehrten in Raumstation zurück:
Wartungsarbeiten und Experimente gemacht © Bild: APA/EPA/NASA

Nach knapp sechsstündigem Außeneinsatz sind zwei Astronauten, ein US-Amerikaner und ein Russe, wohlbehalten in die Internationale Weltraumstation ISS zurückgekehrt. Der ISS-Kommandant Michael Fincke und Bordingenieur Juri Lontschakow schlossen die Außenluke der Station, wie die russische Flugleitung mitteilte.

Die beiden Raumfahrer hatten Wartungsarbeiten und Experimente an der Außenhaut der ISS durchgeführt. Außerdem installierten sie eine Messsonde. Sie soll helfen, den Problemen bei jüngsten Landungen der russischen Sojus-Raumkapseln auf die Spur zu kommen.

Panne im April
Im April waren drei Sojus-Passagiere - ein Russe, eine US-Astronautin sowie ein südkoreanischer Wissenschaftler - bei der Rückkehr zur Erde nur knapp dem Tod entkommen. Die Sojus-Kapsel trat russischen Angaben zufolge nicht wie geplant mit dem Hitzeschild zuerst in die Erdatmosphäre ein. Durch die große Reibungshitze, die beim Wiedereintritt in die Atmosphäre entsteht, seien Teile der Luke an der Kapsel verbrannt, hieß es. Die drei Insassen überlebten ohne schwere Verletzungen.

Russische Raumfahrtexperten hatten auf einen Computerfehler als Ursache getippt. Die Messsonde, die die Astronauten nun installieren wollen, soll elektromagnetische Kräfte am russischen Teil der ISS prüfen, die mit zu den Problemen beigetragen haben könnten. Für Lontschakow ist es der erste Außenbordeinsatz.
(apa/red)