Aspirin - neues Mittel im Kampf gegen
Krebs? Senkt Risiko, an Krebs zu sterben

Regelmäßige Einnahme senkt Sterberisiko um 25% Tägliche Dosis von 75 Milligramm Aspirin notwendig

Aspirin - neues Mittel im Kampf gegen
Krebs? Senkt Risiko, an Krebs zu sterben © Bild: Corbis

Es ist bekannt, dass Aspirin das Risiko von Herz- und Schlaganfällen bei gefährdeten Personen verringern kann. Anderseits aber ist der Schutz, den das Medikament gewährt, sehr gering. Hinzu kommt, dass der Wirkstoff die Gefahr von Blutungen im Magen und Darm erhöht. Nun ergaben neueste Studien, dass die regelmäßige Einnahme von Aspirin das Krebsrisiko senkt.

Forscher von der University of Oxford fanden heraus, dass eine tägliche Dosis von 75 Milligramm Aspirin das Risiko, an Krebs zu sterben, um 25 Prozent senkt. (Zum Vergleich: Eine Tablette enthält 500 Milligramm.) Zudem verringert es die allgemeinen Sterbezahlen um ein Zehntel. Die Langzeitbeobachtung von rund 12.500 Patienten ergab, dass der schützende Effekt bei Frauen und Männern rund 20 Jahre lang anhielt.

Das heißt aber nicht, dass gesunde Menschen mittleren Alters aufgrund dieser Ergebnisse mit der Einnahme vion Aspirin beginnen sollten, so der Studienleiter Peter Rothwell. Um die Ergebnisse zu stärken, sind großangelegte Studien notwendig - die aktuelle Untersuchung umfasste 12.500 Personen. Das ideale Alter, mit der Einnahme zu beginnen, liegt zwischen 45 und 50 Jahren. Dann sollte das Medikament rund 25 Jahre lang eingenommen werden.

(pte/vk)