Ascot Hüte von

"Oben ohne"? No way!

Beim legendären Pferderennen greifen nicht nur die Royals zu opulentem Kopfschmuck

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    "Oben ohne"? No way!

    An den Dresscode halten sich auch Beatrice & Eugenie - aber dieses Mal leider soooo langweilig im Vergleich zu Kates und Williams Hochzeit...

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    "Oben ohne"? No way!

    Die Queen sah aus wie eine runde Rosenknospe - süß!

Zum 300. Mal findet gerade das königlichste aller Pferderennen statt: Ascot! Bei dem Megaspektakel dreht sich alles um drei Dinge: Hüte, Pferde, Royals - und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Das Society-Event hat eigentlich einen Kriegshintergrund: Königin Anne veranstaltete das Rennen erstmals 1711, um die schnellsten Rösser für kriegerische Schlachten auszuwählen. Daran denken heute freilich nur mehr die wenigsten. Viel wichtiger ist die Frage: "Welchen Hut soll ich nur tragen?"

Für die Gäste gibt es nämlich strenge Regeln, die vor allem in Sachen Dresscode strikt einzuhalten sind. Das männliche Fußvolk muss zumindest Hemd und Krawatte tragen, wirklich stilecht ist man aber nur mit Stresemann und Zylinder unterwegs. Abgenommen wird der Hutschmuck traditionell nur beim Essen oder in geschlossenen Räumen. Bei den Damen gibt es zahlreiche No-Gos: Miniröcke, schulterfreie Outfits und Spaghettiträger werden beim Ascot Pferderennen gar nicht gerne gesehen. Und was für die Herren der Zylinder ist, ist für die Ladies ein opulenter Hutschmuck.

An diesen Dresscode halten sich auch die zahlreichen Royals, die jedes Jahr an dem Society-Event teilnehmen. In diesem Jahr bereits gesichtet: Eugenie und Beatrice (mit enttäuschend simplen Hüten), Charles und Camilla, die Queen, sowie Sophie und Edward.

Wer übrigens glaubt, dass die beliebtesten Wetten nur für die Pferderennen gelten, der irrt. Die Frage nach der aktuellen Hutfarbe des Queen bietet für die Buchmacher eine zusätzliche Einnahmequelle - und bereitet den Gästen einen Riesenspaß.