AS Monaco behält Partnerschaft mit bwin bei: Klub wusste von Justizproblemen nichts

FC Troyes wurde hingegen von Fußballliga gewarnt

AS Monaco behält Partnerschaft mit bwin bei: Klub wusste von Justizproblemen nichts

Die Führungsgremien des französischen Erstligisten AS Monaco haben betont, dass sie "über die Existenz von rechtlichen Problemen zwischen der französischen Justiz und den Vorständen der Gesellschaft bwin nicht informiert" gewesen seien. Weil "kein förmliches Verbot" für die französischen Fußballklubs bestehe, mit der Gesellschaft bwin einen Vertrag einzugehen, "werden die zwischen AS Monaco FC und der Gesellschaft bwin geschlossenen Handelsabkommen weiterhin in Kraft bleiben", betonte die Direktion des Klubs.

Der Erstligist FC Troyes räumte hingegen ein, über die Gefahren einer solchen Partnerschaft Bescheid gewusst zu haben. Man sei von der Fußballliga gewarnt worden, dass Frankreich Verfahren gegen die Sportwettenanbieter in die Wege leiten würde und hätte daher auf die Unterzeichnung der Verträge verzichtet, betonte der Kommunikationsbeauftragte des Klubs, Eric Vigneron, am Samstag,

Die beiden Vorstände des österreichischen börsennotierten Sportwettenanbieters bwin (früher betandwin), Manfred Bodner und Norbert Teufelberger, waren in Monte Carlo wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel festgenommen worden, als sie dort eine Pressekonferenz geben wollten. Sie wollten gerade die Partnerschaft mit AS Monaco bekannt geben, als sie von Polizeibeamten verhaftet und in Nizza in Gewahrsam genommen wurden. (apa/red)