Argentiniens WM-Team nimmt Formen an: Coach Pekerman legte sich bereits grob fest

Hoffnung für Messi: "Ihm geht es jeden Tag besser"

Argentiniens Trainer José Pekerman hat sich bereits grob für seine WM-Startelf entschieden. "Die Basis wird der Mannschaft sehr ähnlich sein, die in der ersten Hälfte gegen die U 20 gespielt hat", sagte Pekerman vor dem letzten Testspiel des zweifachen Titelträgers gegen WM-Teilnehmer Angola.

Beim 4:0 in der vergangenen Woche über den eigenen Nachwuchs fehlte allerdings Chelsea-Star Hernan Crespo wegen einer Magengrippe. Hoffnungsträger Lionel Messi feierte nach über zweieinhalbmonatiger Verletzungspause ein gut viertelstündiges Comeback.

"Es gab einige Spieler mit physischen Problemen, aber zum Glück erholen die sich gut", sagte Pekerman. "Wichtig ist, dass wir am Tag des ersten WM-Spiels auf sie zählen können. Alles deutet darauf hin", beruhigte der Coach mit Blick auf den WM-Auftakt der Südamerikaner am 10. Juni in Hamburg gegen den afrikanischen Vizemeister Elfenbeinküste. Mit Nachdruck antwortete der Coach auf die Fragen nach dem Gesundheitszustand des 18-jährigen Messi vom FC Barcelona. Dieser hatte sein letztes Pflichtspiel am 7. März beim 2:1-Erfolg des FC Barcelona in der Champions League gegen den FC Chelsea bestritten und sich dabei einen Muskelriss zugezogen. "Zum Glück geht es jeden Tag besser. Er hat große Sehnsucht, wieder zu spielen."

Gegen die U 20 hatten Nicolas Burdisso, Roberto Ayala, Gabriel Heinze und Kapitän Juan Pablo Sorin die Abwehr vor Keeper Roberto Abbondanzieri gebildet. Im Mittelfeld standen um Spielmacher Juan Roman Riquelme noch Estaban Cambiasso, Javier Mascherano und Maximilian Rodriguez, davor Carlos Tevez und der etwas überraschend überhaupt in den 23-köpfigen Kader gerückte Julio Cruz. Der Test gegen Angola - einer von lediglich zwei nach dem 2:3 am 1. März gegen Kroatien - hat für Pekerman insbesondere mit Blick auf das Duell mit der Elfenbeinküste große Bedeutung. "Sie ähneln sich sehr. Wir sind überzeugt, dass wir mehr als interessante Schlussfolgerungen aus der Begegnung ziehen können", meinte Pekerman.

(apa/red)