Architekturjahr 2008 geht in die zweite Halbzeit: Zahlreiche Veranstaltungen geplant

Architekturjahr 2008 geht in die zweite Halbzeit: Zahlreiche Veranstaltungen geplant

Jeden Tag darin wohnen, jeden Tag darin arbeiten, sie jeden Tag sehen - Architektur begleitet uns wie beiläufig im Alltag. Sie ist Anlass für Freude und Stolz, aber auch Reibebaum über Qualitäten, Werte, Funktionen, Geschmäcker und Kosten. Architektur lässt kaum jemanden unberührt, sie ist und wird immer Gegenstand der kritischen und kreativen Debatte sein, in Fachkreisen ebenso wie in der Öffentlichkeit.

Das Wiener Architekturjahr 2008 bietet dafür den Rahmen mit verschiedenen Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Symposien, Führungen und in den Medien.

Architekturjahr nach Sommerpause in zweiter Halbzeit:
o Besonderes Highlight ist die Clemens Holzmeister Matinee Anfang Oktober, die sich anlässlich seines 25. Todestages dem vielfältigen Werk widmet. Als Veranstaltungsort wurde das von Holzmeister gestaltete Radiokulturhaus gewählt. o Die Reihe "Stadtdialog" wartet wieder mit international tätigen Architekten auf: nach Santiago Calatrava zu Beginn des Jahres werden Dominique Perrault und Renzo Piano im Herbst aktuelle Projekte ihres umfangreichen Schaffens vorstellen. o Mit internationaler Besetzung startet auch der Zyklus "Zukunft Metropole", der hochkarätige ExpertInnen nach Wien holt, um gemeinsam über die Top-Themen der Stadtentwicklung zu debattieren. o Bis Mitte Oktober finden "Architektouren" - Rundfahrten zu ausgewählten Zielgebieten und Trendzonen statt.

"Das Architekturjahr wendet sich an alle Wienerinnen und Wiener, von interessierten Laien bis zu fachlichen Profis, und auch an alle Wien-BesucherInnen. Ziel der Veranstaltungen ist es, über bestmögliche architektonische und städtebauliche Lösungen für die Gegenwart und Zukunft zu informieren und zu diskutieren", so Stadtrat DI Rudi Schicker, Initiator des Wiener Architekturjahres, am Donnerstag.

Für alle, die mehr über das Architekturjahr 2008 wissen wollen: Ab sofort kann der neue Programmfolder bestellt werden: info@ma18.wien.gv.at

Rückblick zur Halbzeit:
o Eröffnet wurde das Architekturjahr 2008 im Jänner mit einem Vortag von Santiago Calatrava. Fast 1.000 WienerInnen verfolgten im Wiener Rathaus die Entstehung der bedeutendsten Projekte. o Im Rahmen des Architekturfestivals "TurnOn" stellten österreichische ArchitektInnen wie Rüdiger Lainer, PAUHOF Architekten, Anna Heringer oder auch lichtblau.wagner aktuelle Projekte im ORF Radio Kulturhaus vor. o Kurz vor dem Start der EURO 2008TM bot der "Stadtdialog 02" zur Diskussion mit den Architekten Volkwin Marg, Bètrix Consolascio und Albert Wimmer über die urbanistischen Anforderungen des Objektes Stadion. o Im Rahmen der Immobilienmesse RealVienna fand ein Symposium zur Entwicklung von europäischen, amerikanischen und asiatischen Städten am Wasser - "Waterfront Innovations" - statt. Die Kernaussage: durch Gewerbe und Industrie besetzte Uferbereiche können zunehmend für die Bevölkerung zurück gewonnen und damit die Lebensqualität in den Städten entscheidend verbessert werden.

Weitere Programmschwerpunkte waren der Wettbewerb "Weltstadthaus PeekCloppenburg", die Ausstellung "gebaut 2007", die zweite Auflage von YO.V.A. - Young Viennese Architects, etc.

Erstmalig haben sich auch StudentInnen der drei Wiener Architektur- Universitäten zusammengeschlossen, um in Zukunft gemeinsam ihre Anliegen, Vorschläge und Forderungen zu erarbeiten. "ITNOA - In the name of architecture" nennen sie ihre gemeinsame Plattform.

Quelle: Redaktion/ APA