Architekten-Duo in Wien räumt in Graz ab: Wettbewerbs-Sieg um 'Bad Eggenberg neu'

Sieger-Projekt punktet mit einer "räumlichen Lösung" Jury ist begeistert: Es ist "ökonomisch und funktional"

"Übersichtliche Orientierung sowie klare räumliche Lösung" zeichnen das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs für das "Bad Eggenberg neu" aus. Der EU-weit ausgeschriebene Wettbewerb ist mit der Kür durch eine Fachjury zu Ende gegangen. Gewonnen hat das Wiener Architektenduo Emma Fasch und Jakob Fuchs. Ihr Projekt habe die Jury "restlos überzeugt - ökonomisch und funktional", erklärte Michael Krainer, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe der Grazer Stadtwerke.

In das "Hallenbad nach internationalen Maßstäben", das auch für Großveranstaltungen wie eine Weltmeisterschaft tauglich sein soll, werden rund 20 Mio. Euro investiert. Die Geldgeber sind zu je einem Drittel die Stadt Graz, das Land Steiermark und der Bund. Für den Wellnessbereich nehmen die Stadtwerke Graz zusätzlich rund elf Mio. Euro in die Hand, um "die attraktivste Saunalandschaft in Österreich" abseits der Thermen zu schaffen. Vergleichbar werde diese mit dem "Spa zur Sonne" sein, wenngleich dort eine Kapazität von 100 Tagesgästen möglich ist - im neuen Bad Eggenberg hingegen sollen 320 Tagesgäste Platz zum Gesundschwitzen finden. Das Sportbad ist auf 800 Tagesgäste ausgelegt.

"Impuls fürs Wohlfühlen in Graz"
Das vorliegende Wettbewerbsergebnis bilde die Grundlage für den Baubeschluss im Gemeinderat, hieß es in der Aussendung der Stadtwerke. Bürgermeister Siegfried Nagl sprach von einem "starken Impuls für Wohlfühlen in Graz", während Sportlandesrat Manfred Wegscheider (S) eine "Aufwertung" für den Sport-Standort Graz im Neubau sieht. Baubeginn soll im Jänner 2009 sein - Fertigstellung 2010. (APA/red)