ARBÖ-Kärnten steht vor der Pleite: Bundes- organisation soll mit Zahlungen einspringen

Andernfalls würde "österreichweiter Skandal" drohen Aktueller Chef des ARBÖ-Kärnten im NEWS-Interview

ARBÖ-Kärnten steht vor der Pleite: Bundes- organisation soll mit Zahlungen einspringen

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass die vor zwei Jahren medienöffentlich aus dem ARBÖ-Bund ausgetretene Kärntner Landesorganisation unmittelbar vor der Pleite steht.

Der derzeitige Chef des ARBÖ-Kärnten, Wolfgang Schober, sieht im NEWS-Gespräch jedoch noch "mannigfaltige Möglichkeiten", um eine Insolvenz zu verhindern.

Dazu wurde mit dem Präsidenten der Wiener Landesgruppe ein Konzept erarbeitet. Es sieht vor, dass die Bundesorganisation den durch Finanz- und Grundstücktransaktionen in die Schlagzeilen geratenen Kärntnern 1,16 Millionen Euro bezahlen soll, die Schulden der Kärntner beim Bund schultern soll und eine Generalhaftung für das umstrittene Projekt eines Fahrsicherheitszentrums übernehmen soll.

Österreichweiter Skandal?
In einem ARBÖ-internen Schreiben Schobers, das bereits in Kärnten kursiert, heißt es dazu, dass "der Gang zum Insolvenzgericht unmöglich ohne österreichweiten Skandal" absolviert werden könne.

NEWS veröffentlicht zudem ein als "vertraulich" deklariertes Schreiben, des Ex-ARBÖ-Chefs Rudolf Hellar an SP-Chef und Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Hellar, einst enger Verbündeter der abtrünnigen Kärntner Landesgruppe, fordert die SPÖ dabei auf "nicht mehr wegzusehen". Denn: "Die SPÖ wird vom Ergebnis betroffen sein."

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