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"Ja" zu Zwölf-Stunden-Arbeitstag

Umfrage: Vor allem Jüngere sprechen sich für Anhebung der Maximal-Arbeitszeit aus

Frau im Büro mit Wanduhr vor Gesicht © Bild: Corbis

Laut einer aktuellen Umfrage der Wiener Agentur kfp sprechen sich vor allem jüngere Arbeitnehmer bis 35 Jahre für eine Erhöhung der maximalen Tageshöchstarbeitszeit auf zwölf Stunden aus. 61 Prozent dieser Gruppe sind dafür. Bei den Über-44-Jährigen hingegen lehnen 57 Prozent eine solche Änderung ab. Insgesamt sprechen sich 48 Prozent der 994 befragten Arbeitnehmer für eine Ausdehnung aus, 44 Prozent lehnen dies ab.

Auch in der Altersgruppe der 35 bis 44-Jährigen gibt es mit 49 Prozent eine Mehrheit für eine Anhebung der Maximal-Arbeitszeit. 42 Prozent lehnen dies ab. Frauen lehnen eine solche Änderung mit 47 zu 44 Prozent ab, unter den Männern gab es 52 Prozent Zustimmung und 41 Prozent Ablehnung.

Deutliche Unterschiede gibt es laut dieser Umfrage auch in den einzelnen Beschäftigungsgruppen. Während 60 Prozent der Beschäftigten in Dienstleistungsberufen einer maximalen Arbeitszeit von zwölf Stunden positiv gegenüberstehen, gibt es im Öffentlichen Dienst nur 27 Prozent Zustimmung. Auch bei Industrie und Handwerk überwiegt mit 50 Prozent die Ablehnung.

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Kommentare

Forest w.

Leute mann kan schon lange 12h Arbeiten dann sind es Überstunden ,aber als Normalarbeitszeit zu betrachten finde ich schrecklich also um was gehts Kollektiv auf 60h oder nur 38,5h lesst mal bevor ihr das befürwortet!

RobOtter

Kein Arbeitnehmer kann dafür sein dass seine Maximal-Normalarbeitszeit auf 12 Stunden ausgedehnt wird denn arbeiten kann jetzt schon jeder 12 Stunden.
Der große Unterschied ist bisher gab es dafür Überstunden ausbezahlt und dann nicht mehr. Gratuliere allen Arbeitnehmern die sowas befürworten....

strizzi49 melden

He Leute! Da geht's um die MAXIMALE Arbeitszeit pro Tag! Jetzt sind das 10 Stunden. Es wird niemanden umbringen, im Bedarfdfall einmal 12 Stunden zu arbeiten! Beispiel gefällig - fragt einmal einen Spitalsarzt, wie lange seine Schicht dauert! Wir haben übrigens immer noch die 38 1/2 Stunden Woche !!! Bevor Ihr Euch also aufregt, informiert Euch erest einmal gründlich !!!

11223344 melden

denken ist auch für einen strizzi luxus oder?? was hat das eine mit dem anderen zu tun?? die tägl. arbeitszeit kann auf 12 std erhöht werden das hat mit den wochenstunden nix zu tun. wer arbeitet bitte genau 38.5?? nur ams-angestellte oder die zu wenig gefordert sind

Hirnverbrannt durch und durch!!! Die Umfrage ist sicher gemacht!!

weg mit die Politiker, wie soll da noch eine Familie Bestand haben, alles wird dafür getan, dass nichts mehr funktioniert. Wie sollen Kinder überhaupt noch in einer Familie aufwachsen, wenn die Eltern 12 Stunden pro Tag arbeiten müssen?

Forest w.

Einfach ÖVP nicht Wählen, dann geht das schon!Spekulieren eh überrall verlieren dann noch das Geld und Sagen dann das war die SPÖ lachhaft das ganze ,steuern Runter und die Wirtschaft geht rauf und die Gehälter von die Abgeordneten Runter oder gleich alle Kündigen braucht ja eh keiner !

Oliver-Berg

Wer produktiv arbeitet kann ohnehin nicht mehr als 8 bis 9 Stunden pro Tag arbeiten. Die österreichischen Arbeitnehmer sind laut Studien nur zu ca. 50 % ihrer Anwesenheit produktiv. Die unproduktive Arbeit kommt durch mangelnde Planung, Aufsicht, Kontrolle und Koordination zustande und die liegt eindeutig im Verantwortungsbereich von "sogenannten Führungskräften". Das stört die ÖVP-Chefs nicht.

die habens wohl nicht gelesen das der mensch nach 6 stunden keine aufnahmefähigkeit mehr hat.laut statistik sind die meisten arbeitsunfälle nach dieser zeit.auserdem wird die zeit für familien sehr gekürzt wie lange müssen denn die kinder dann betreut werden

Wo bleiben die Arbeitspsychologen, Arbeitsmediziner, usw. die den schlauen Politikern erklären, dass lange Arbeitszeiten die Produktivität mindern und somit für den Wirtschaftstandort höhere Kosten schaffen ? Abgesehen von den Folgekosten durch Krankheit, Überlastung, Stress, Zerstörung der Familien. Aber einem Sklaventreiber kann das ja egal sein, solange es genug Nachschub an Arbeitskräften gibt.

na dann macht mal. Die Ergebnisse werden wir in 10 Jahren sehen, dann wird man mühsam versuchen zurück zu rudern. Die SV denkt jetzt darüber nach, präventive Massanhmen gegen burn-out zu bezahlen. Die Kosten dafür nach 12 Stunden Arbeit werden explodieren. Man muss ja Gott sei Dank nicht jeden Schwachsinn mit machen.

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