Arbeitsunfälle sind im Jahr 2008 gestiegen:
Steigerung von 18.599 auf 134.142 Fälle

Zuwachs auch bei Wegunfällen und Berufskrankheiten 121.524 Österreicher verletzten sich bei ihrer Arbeit

Arbeitsunfälle sind im Jahr 2008 gestiegen:
Steigerung von 18.599 auf 134.142 Fälle © Bild: APA/Pfarrhofer

Die Zahl der Arbeitsunfälle in Österreich ist im Vorjahr stark angestiegen - und zwar um 18.599 auf insgesamt 134.142. Laut einer Auswertung der AUVA (Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt) gab es auch bei Wegunfällen einen Zuwachs. Ebenfalls im Steigen begriffen ist die Zahl jener Personen, die an Berufskrankheiten leiden.

Insgesamt verletzten sich im Vorjahr 121.524 Österreicher bei der Arbeit, was einen Anstieg um 104.586 im Vergleich zu 2007 darstellt. Auf dem Weg zur Arbeit verzeichnete die AUVA 12.600 Unfälle (2007: 10.957). Einen erneuten Anstieg gab es bei den Berufskrankheiten. Im Jahr 2008 fielen 1.574 Österreicher aufgrund arbeitsbedingter Krankheit aus, dies sind 230 mehr als 2007.

Derzeit sind bei der AUVA rund 4,5 Millionen Österreicher versichert, darunter 1,3 Millionen Arbeiter und 1,5 Millionen Angestellte sowie 380.000 Selbstständige, 1,3 Millionen Schüler und Studenten. Dienstgeber zahlen 1,4 Prozent der monatlichen Bruttolohnsumme jedes Dienstnehmers (bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 4.020 Euro) als Unfallversicherungsbeitrag ein.

(apa/red)