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Welche Ausbildung
erhöht die Jobchancen?

Arbeitsmarkt - Welche Ausbildung
erhöht die Jobchancen? © Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

Es gibt so viele offene Stellen wie seit langem nicht, dennoch ist die Zahl der Arbeitslosen in Österreich hoch. Doch welche Ausbildung erhöht die Chance auf einen Job?

Der Wirtschaftsaufschwung lässt seit März die Arbeitslosenzahlen kontinuierlich sinken. Im EU-Vergleich liegt Österreich aber auf Rang 10 bei der Arbeitslosenrate.

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar erneut gesunken. Inklusive AMS-Schulungsteilnehmern waren Ende Februar 444.426 Personen auf Arbeitssuche, ein Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Gleichzeitig ist die Zahl der offenen Stellen auf Rekordhoch, viele Unternehmen suchen händeringend nach Arbeitskräften.

Nach nationaler Definition sank die Arbeitslosenquote um einen Prozentpunkt auf neun Prozent. Von der Erholung auf dem Arbeitsmarkt profitierten Männer (minus 6,9 Prozent) etwas mehr als Frauen (minus 6,1 Prozent).

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Besonders deutlich war der Rückgang bei Jugendlichen, wo sich die Arbeitslosigkeit um 7,6 Prozent verringerte. Doch auch bei Personen im Haupterwerbsalter zwischen 25 und 49 Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen um 7,3 Prozent. Bei den Langzeitbeschäftigungslosen gab es einen deutlichen Rückgang um 12,3 Prozent.

Welche Ausbildung erhöht die Jobchancen?

Benachteiligter waren einmal mehr ältere Personen, wenngleich es auch hier einen Rückgang um 4,3 Prozent gab. Deutlich schwieriger, sich erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, hatten es Ausländer. Während die Zahl der Arbeitslosen bei Inländern im Jahresvergleich um 9,3 Prozent zurückging, verringerte sie sich bei Ausländern nur um 0,4 Prozent. Auch bei Personen mit Behinderung ging die Arbeitslosenzahl lediglich um 2,5 Prozent zurück.

Doch welche Ausbildung erhöht die Chancen auf einen Job? Dieser Frage sind Experten des Think-Tanks "Agenda Austria" nachgegangen. Die Erhebung zeigt, dass ein Uni-Studium längst keine Jobgarantie mehr ist. Es sind vor allem Absolventen einer höheren technisch-gewerblichen Schule, die leichter einen Job finden. Im Jahr 2017 trafen in diesem Bereich 100 Arbeitslose auf 47 offene Stellen, wobei die Nachfrage im Vergleich zu 2010 noch deutlich gestiegen ist.

© Agenda Austria

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