Arbeitsmarkt Österreich von

Mehr Arbeitslose

August-Zahlen schießen gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent in die Höhe

Arbeitsmarkt Österreich - Mehr Arbeitslose © Bild: www.thinkstock.de

Die Wirtschaftskrise ist am Arbeitsmarkt angekommen. Im August stieg die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem August des Vorjahres um 6,1 Prozent auf 232.661 Arbeitslose. Das sind um 13.414 Personen mehr als noch vor einem Jahr. Dramatisch ist die Situation bei den Langzeitarbeitslosen, hier gab es ein Plus von über 20 Prozent. Ebenfalls stark zugenommen hat die Zahl der Arbeitslosen mit einer Beeinträchtigung (plus 16,7 Prozent). Auch bei Ausländern gab es einen starken Anstieg (plus 13,2 Prozent), während der Zuwachs bei den Jugendlichen im Gesamtvergleich moderat ausfiel (plus 3,2 Prozent).

Besonders hart erwischt hat es die Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen, hier gab es im Jahresvergleich um 11,4 Prozent mehr Arbeitslose. Schlecht schaut es auch beim angeblichen Jobmotor Gesundheitsberufe aus (plus 9,0 Prozent). Weit besser haben es hier die produzierenden Berufe mit einem leichten Zuwachs der Arbeitslosenrate um 2,8 Prozent.

Wie in schlechten Zeiten üblich hat auch die Zahl der Schulungsteilnehmer zugenommen (plus 4,3 Prozent). Damit waren zusätzlich zu den 232.661 Arbeitslosen noch 56.562 Personen in Schulung. Dem standen 31.494 gemeldete offene Stellen gegenüber. Ihre Anzahl ist im August um zwei Prozent zurückgegangen. Rückläufig war auch die Zahl der Arbeitssuchenden mit Einstellungszusage (minus 11,3 Prozent).

Kommentare

Unlängst habe ich gesagt wir steuern auf Krieg hin... war ein Fehler, wir haben ihn bereits. Nur auf einer Ebene die perfider ist.

Eine Steuerwelle allein in Wien, - Mist, Wasser, Fernwärme, Miete und jetzt auch noch U-Bahnsteuer.
Allein diese wurde ohne es groß anzukündigen um 170 % erhöht. Auf oder ab.
Ein Arbeitgeber "darf"!!!!!! 2€uro für jeden Angestellten löhnen, statt vorher 0,64€urocent?- wofür?
Aso ja Parkpickerl.
Ich frag mich echt, - wo das hinführt? In oben angeführtes?
Menschen ohne Arbeit werden leicht manipulierbar,- schon mal davon gehört?
Dann sollten die Alarmglocken spätestens jetzt bei allen mal klingeln

melden

Logische Konseqzenz der Politik Wer menschliche Arbeit höchst besteuert, der wird Arbeitslose bekommen.

Die Politik will das aber nicht begreifen. Die Politik ist da vollständig Merkbefreit.

http://politik.pege.org/2009-sparen/

christian95 melden

Re: Logische Konseqzenz der Politik Lt. OECD hat:
•die Republik Österreich eine der höchsten Steuerquoten der Welt (Arbeit ist unterdessen einschließlich Arbeitgeberbeiträgen mit mehr als 60 Prozent durch Steuern und Abgaben belastet); immer wieder kommen Finanzminister mit ihren Steuereinnahmen ganz dramatisch nicht aus. (Anmerkung: Grasser, Molterer, Pröll und Fekter alle ÖVP)
•Österreich eines der teuersten Schulsysteme in der OECD, dabei wird noch immer mittelmäßigeres Mittelmaß produziert;
• Österreich mit acht Millionen Einwohnern neun Herzogtümer namens Bundesländer die mit den vom Bund bereitgestellten Milliarden unverantwortlich herumwerfen können, ohne dafür irgendeine Form von Verantwortung übernehmen zu müssen.
Der heimische Schuldenberg stieg 2010 und 2011 wieder kräftig an. Österreich ist Ausgabenweltmeister

christian95 melden

War das nicht zu erwaten? Statt die Mrd. im eigenen Land zu investieren schicken wir sie nach Griechenland, Spanien, Portugal usw.

Der Euro brachte in ganz Europa Not, Armut , hohe Staatsschulden und Arbeitslosigkeit.

Der Ausstieg vom Euro ist teuer, noch viel, viel teurer wird jeder Tag wo wir weiterhin drinnen bleiben.

christian95 melden

Re: War das nicht zu erwaten? Es wird noch viel ärger! http://www.youtube.com/watch?v=C0wFb2aL7U8&feature=endscreen&NR=1

(Wer sich 10 Minuten Zeit nimmt, danach wird er es glauben)

melden

Wenn man das Video sieht beneidet man die Chinesen um Ihren hervorragende Regierung.

christian95 melden

Wir verdienen nichts anderes! Wir wäheln diese Typen zum Dank immer wieder.

In Rußland gibt es erst seit weingen Jahren Medwedew und Putin. Bei uns seit 1945 SPÖ+ÖVP.

melden

Unterschiedliche Legetimation der Regierungen In China legetimiert sich die Regierung: "Wir verbessern ständig den Lebensstandard der Bevölkerung"

Bei uns legetimiert isch die Regierung: "Der bedauernswerte Wähler hat am Wahlzettel kein geringeres Übel zum ankreuzen gefunden"

Seite 1 von 1