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Jobwechsler-Studie 2012

Jeder 5. Arbeitnehmer denkt an berufliche Veränderung. Gehalt wichtigster Grund.

Arbeitsmarkt Monster.at - Jobwechsler-Studie 2012 © Bild: Monster Worldwide Austria GmbH /APA/ Schedl

Die Jobwechsler Studie 2012, die von Monster.at in Auftrag gegeben wurde, brachte überraschende Ergebnisse. Jeder fünfte Arbeitnehmer kann sich einen Jobwechsel vorstellen, ein Drittel aller Wechselwilligen denkt mindestens einmal wöchentlich über eine berufliche Neuorientierung nach.

Zum ersten Mal hat Monster.at mit der repräsentativen Jobwechsler Studie 2012 die Stimmungslage unter den unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich erhoben, erläuterte Mag. (FH) Barbara Riedl-Wiesinger, Country Manager & Sales Director Monster Worldwide Austria GmbH.

Das Ziel der Befragung sei es gewesen, die Zufriedenheit unter den Arbeitnehmern zu erheben und festzustellen, in wieweit die Arbeiter und Angestellten mit ihrem aktuellen Arbeitgeber schon innerlich gekündigt haben und somit wechselbereit seien. Zu diesem Zweck hat IMAS eine aufwändige Face-to-Face Befragung durchgeführt, deren Ergebnis dann die Grundlage der Jobwechsler Studie 2012 bildete.

Es wurde festgestellt, dass vor allem Junge und Arbeitnehmer mit geringerer Bildung besonders wechselwillig seien. Ältere und solche mit Universitätsabschluss oder Matura denken hingegen weniger häufig über einen beruflichen Wechsel nach.

Zufriedener im Osten
Zufriedener mit ihrem Arbeitsplatz sind tendenziell die Menschen im Osten, als im Westen, wo auch die Jobwechselbereitschaft höher ist. Als Motive für fehlende Arbeitszufriedenheit wurde am häufigsten mit 49 Prozent zu niedriger Gehalt genannt. Auf den Plätzen folgten fehlende Aufstiegschancen, der Wunsch etwas Neues auszuprobieren und ein schlechtes Betriebsklima.

Auch können keinesfalls alle Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber weiterempfehlen. Während das 69 Prozent schon tun würden, können sich das 19 Prozent nicht vorstellen.

Gute Nachrede Goldes wert
Da liegt laut Monster County Manager Barbara Riedl-Wiesinger auch ein großes noch zu nutzendes Potential für die heimischen Firmen. Eine Trennungskultur zu entwickeln werde immer wichtiger. Denn ein Job sei keine Beziehung und es sei dementsprechend nicht angebracht mit harten Emotionen auseinanderzugehen. Vielmehr sei es wichtig die Trennungsgründe zu besprechen, um einer etwaigen späteren Wiederbeschäftigung keine Hindernisse in den Weg zu legen.

Außerdem können auch die ehemaligen Beschäftigten als Botschafter für das Unternehmen dienen und mit ihrer positiven Nachrede zum Unternehmenserfolg beitragen.

Wieder optimistischer
Wieder optimistischer sehen die Österreicher in ihre eigene Zukunft. Insgesamt erwarten 46 Prozent der Österreicher die kommenden zwölf Monate mit Zuversicht (+9 Prozentpunkte seit Dezember), darunter vor allem die jüngere Bevölkerung und Menschen mit höherer Bildung. Die unselbstständig Beschäftigten sind dabei noch optimistischer als die österreichische Gesamtbevölkerung.

Monster.at
Monster.at, die gemeinsam mit der angeschlossenen Marke jobpilot.at das bekannteste Online-Karriereportal Österreichs ist, möchte die Jobwechsler Studie in Zukunft regelmäßig durchführen und verfolgt auch andere Studienprojekte, wie beispielsweise die Erhebung der Recruiting Trends.

Monster.at ist Teil der Monster Worldwide. Ein seit 1994 weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung das in den Märkten Europa, Nordamerika und Asien präsent ist.