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Arbeitslosigkeit in EU-Regionen:
In Niederbayern am geringsten

Im Vergleich zu 2015 schaffte es 2016 keine österreichische Region in die Top Ten

Die regionalen Arbeitslosenquoten in der EU sind 2016 gegenüber 2015 um 0,8 Prozent von 9,4 auf 8,6 Prozent zurückgegangen. Allerdings gibt es weiterhin deutliche regionale Unterschiede. Die niedrigste Rate mit 2,1 Prozent weist laut Eurostat vom Donnerstag Niederbayern auf. Negatives Schlusslicht ist die griechische Region Dytiki Makedonia mit 31,3 Prozent.

Im Vergleich zu 2015 konnte es diesmal keine österreichische Region in die Top Ten schaffen. Tirol war 2015 noch mit 3,0 Prozent auf Rang sieben unter insgesamt 274 EU-Regionen gelegen, diesmal gab es eine Erhöhung der Arbeitslosenquote auf 3,5 Prozent.

Zu den zehn Gebieten mit der geringsten Erwerbslosenquote zählen sieben deutsche Regionen, sowie Prag und jeweils eine Region aus Ungarn und Großbritannien. Hinter Niederbayern rangiert die tschechische Hauptstadt mit 2,2 Prozent, gefolgt von Oberbayern (2,4 Prozent), Mittelfranken und Unterfranken (je 2,5 Prozent), Tübingen (2,6 Prozent), Schwaben, Trier sowie die ungarische Region Nyugat-Dunantul und das britische Berkshire, Buckinghamshire&Oxfordshire mit je 2,7 Prozent.

Am anderen Ende der Skala sind es neben griechischen und spanischen Regionen die französische Überseeregoin Mayotte mit der höchsten Arbeitslosenquote. Nach Dytiki Makedonie folgt das spanische Ciudad Autonoma de Melilla (30,8 Prozent), das griechische Dytiki Ellada (29,8 Prozent), die beiden spanischen Regionen Andalusien (28,9 Prozent) und Extremadura (27,5 Prozent), Mayotte (27,1 Prozent), die kanarischen Inseln (26,1 Prozent), Thessalia (25,5 Prozent), Sterea Ellada (25,0 Prozent) und das spanische Ciudad Autonoma de Ceuta (24,9 Prozent).

Österreichs regionale Erwerbslosenquoten bewegen sich - nach Bundesländern gereiht - zwischen 3,4 Prozent in Salzburg und Vorarlberg sowie 11,3 Prozent in Wien. Hinter Salzburg und Vorarlberg folgen Tirol (3,5 Prozent), Oberösterreich (4,5 Prozent), Steiermark (5,1 Prozent), Niederösterreich (5,2 Prozent), Kärnten (5,4 Prozent), Burgenland (5,7 Prozent) und eben Wien.

Bei der Jugendarbeitslosigkeit klaffen die Zahlen noch deutlicher auseinander. Die bewegen sich zwischen 4,3 Prozent in Schwaben und 69,1 Prozent im spanischen Ciudad Autonoma de Melilla.

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