Arbeitslosenrate in der EU ging im Februar nach unten: 17,2 Millionen derzeit ohne Job

Rückgang der Quote in 21 von 27 Ländern Meiste Jobsuchende in Polen, wenigste in Dänemark

Die Arbeitslosenrate in der Eurozone ist im Februar nach unten gegangen. Sie betrug laut Eurostat-Mitteilung 7,3 Prozent nach 8,2 Prozent im Februar 2006. Im Jänner dieses Jahres waren 7,4 Prozent der Arbeitsfähigen in den 13 Euro-Ländern ohne Job. In der EU-27 ist die Quote ebenfalls gesunken: von 8,2 Prozent im Februar 2006 auf 7,4 Prozent im Februar 2007. Eurostat schätzt, dass die Arbeitslosigkeit damit innerhalb eines Jahres von EU-weit 19,1 Millionen auf 17,2 Millionen Männer und Frauen zurückgegangen ist.

In Österreich war die Rate im Februar mit 4,5 Prozent genauso hoch wie im Jänner. Vor einem Jahr lag sie noch bei 5 Prozent. Österreich lag damit gemeinsam mit Zypern auf Platz vier der EU-Staaten. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Dänemark mit 3,4 Prozent, die Niederlande mit 3,5 Prozent und Irland mit 4,4 Prozent. Deutschland lag mit 7,1 Prozent im Mittelfeld der EU-27.

Die meisten Jobsuchenden gab es in Polen (11,8 Prozent) und der Slowakei (11 Prozent), obwohl in diesen beiden Staaten sowie in Slowenien die Arbeitslosenrate im Verhältnis am stärksten gesunken war. In einundzwanzig der Mitgliedstaaten ging die Arbeitslosigkeit über ein Jahr gesehen zurück. Einen Anstieg gab es in vier Ländern, am stärksten in Ungarn (von 7,4 auf 7,9 Prozent).

Vergleicht man den Februar 2007 mit dem Februar 2006, so sank die Arbeitslosenquote der Männer in der EU-27 von 7,4 Prozent auf 6,5 Prozent. Bei den Frauen verringerte sich die Quote von 9,2 Prozent auf 8,4 Prozent. In Österreich waren im Februar 4 Prozent der Männer und 5 Prozent der Frauen ohne Arbeitsplatz. Von den unter 25-Jährigen waren 8,7 Prozent in Österreich arbeitslos. EU-weit waren es 16,9 Prozent.

In den USA lag die Arbeitslosenquote im Februar 2007 bei 4,5 Prozent, in Japan bei 4,0 Prozent im Jänner 2007. (apa/red)