Arbeitskräftenachfrage in Österreich gestiegen: AMS verzeichnet Rekordzuwachs

Stellenzugänge beim AMS um 10,1 Prozent gestiegen Immer mehr Firmen vertrauen AMS bei Personalsuche

Arbeitskräftenachfrage in Österreich gestiegen: AMS verzeichnet Rekordzuwachs © Bild: APA/Gindl

Die gute Konjunktur und die starke Arbeitskräftenachfrage bescherten dem Arbeitsmarktservice einen Rekordzugang bei neuen Jobs. Mit insgesamt 369.569 Stellenzugängen wurden dem AMS 2007 um 10,1 Prozent oder um 33.961 mehr freie Stellen gemeldet als im Jahr davor. Im Zehn-Jahresvergleich konnte die Zahl der zur Besetzung gemeldeten Stellen sogar um 146.688 oder 65,8 Prozent gesteigert werden.

Beim Stellenzuwachs habe das AMS von der guten Konjunkturlage profitiert, betonte Vorstand Johannes Kopf. Besonders erfreulich sei, dass die Anstrengungen der AMS-Unternehmensberater auch dazu führen, dass Österreichs Firmen immer mehr die Dienstleistungen des AMS bei ihrer Personalsuche in Anspruch nehmen. Fix ist auch die von den Sozialpartnern geforderte Aufstockung des AMS-Personals um 150 Mitarbeiter.

Wien Spitzenreiter
Die Arbeitskräftenachfrage von Österreichs Unternehmen betraf im Vorjahr alle Bundesländer und auch fast alle Branchen. Den absolut größten Stellenzuwachs erzielte das AMS bei den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Dort wurden im Vorjahr insgesamt 110.019 Jobs zur Besetzung gemeldet, um 14,7 Prozent oder um 14.059 Stellen mehr als 2006. Mit insgesamt 83.445 gemeldeten Jobs verzeichnete auch der Tourismus eine kräftige Nachfrage nach Arbeitskräften, und zwar um plus 11,2 Prozent oder um 8.384 Jobs.

Den relativ stärksten Stellenzugang im Jahr 2007 verzeichneten Wien (plus 27,9 Prozent), Vorarlberg (plus 18,6 Prozent), die Steiermark (plus 12,1 Prozent), Salzburg (plus 8,4 Prozent) und das Burgenland (plus 7,8 Prozent). Auch in Kärnten (plus 6,8 Prozent), Niederösterreich (plus 6,6 Prozent), Tirol (plus 3,3 Prozent) und in Oberösterreich (plus 3,2 Prozent gab es einen deutlichen Zuwachs gegenüber dem Jahr 2006.

(apa/red)