Anti-Minarett-Spiel findet eine neue Heimat:
Neonazi-Seite bringt Game wieder ins Netz

Grüne Polz-Watzenig: "Zusammenarbeit mit FPÖ" Bundespräsident hält Web-Applikation für "Unfug"

Anti-Minarett-Spiel findet eine neue Heimat:
Neonazi-Seite bringt Game wieder ins Netz © Bild: FPÖ

Das Anti-Minarett-Spiel der steirischen Freiheitlichen ist wieder online, allerdings nicht auf der Website der FPÖ sondern auf einer als neonazistisch eingestuften Homepage. Dort heißt es: "Wir greifen der FPÖ Steiermark gerne unter die Arme und stellen hiermit den Österreichern dieses Spiel wieder zur Verfügung." Die Grüne Landesgeschäftsführerin Astrid Polz-Watzenig, die auf die Wiederaufnahme des Spiels in einer Aussendung aufmerksam gemacht hat, meint dazu: "Unglaublich, wie eng diese Neonazi-Seite und die steirische FPÖ zusammenarbeiten."

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wies die Behauptungen über Verbindungen der FPÖ zur Neonazi-Homepage "auf das Entschiedenste" zurück. Ganz im Gegenteil habe die FPÖ bereits vor mehreren Monaten eine Sachverhaltsdarstellung "hinsichtlich dieser zutiefst abzulehnenden Homepage" eingebracht und darin auch den Mangel an Ermittlungsfortschritten durch die Behörden kritisiert, erklärte Kickl.

Unmissverständliche Kritik an dem Anti-Minarettspiel übte indes Bundespräsident Fischer. Im Interview nannte das Staatsoberhaupt dieses Internet-Spiel einen "absoluten Unfug" und eine "wirkliche Geschmacklosigkeit". Nicht ganz glücklich ist das Staatsoberhaupt mit Aussagen des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ), Anas Schakfeh.

Dieser hatte sich langfristig eine Moschee mit Minarett in jeder Landeshauptstadt gewünscht. Wenn Schakfeh nochmals nachdenke, "wird er erkennen, dass er keinen guten Zeitpunkt für eine sachliche Diskussion gewählt hat." Alles, was in dieser Frage zu einer "Zuspitzung oder Emotionalisierung" führe, sei "schädlich", sagte Fischer. Für den Bundespräsidenten ist es nicht notwendig und auch nicht sinnvoll, langfristig genaue Zahlen für die Aufteilung von Gotteshäusern oder Moscheen oder anderen Gebäuden zur Religionsausübung auf die einzelnen Bundesländer festzulegen. Wenn es einen Bedarf nach neuen Bauten gebe, müsse ein gesetzeskonformes Verfahren durchgeführt werden. Fischer gesteht jedoch zu, dass es "Akzeptanzprobleme" und Ängste in der Bevölkerung bezüglich des Islam gibt.

"Menschen sind klüger, als viele glauben"
Mit Kommentaren zu Landtagswahlen will sich Fischer zwar zurückhalten, er verweist aber darauf, dass "die Reife einer Demokratie auch daran gemessen wird, wie Wahlkämpfe ablaufen". Und die Parteien sollten wissen, "dass die Menschen klüger sind als viele glauben, und mangelnde Argumente nicht durch verbale Aggressivität ersetzbar sind."

In der Debatte um die von der Regierung angekündigte verspätete Vorlage des Budgets kündigt der Bundespräsident eine genaue Verfassungsprüfung vor seiner Unterschrift unter das Gesetz an. "Die Frage des verfassungsmäßigen Zustandekommens wird in der sorgfältigsten Art geprüft werden." Dabei werde er auch andere Meinungen anhören, kündigt Fischer an.

(apa/red)

Kommentare

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Nüchtern betrachtet ... kann man nur sagen ... wenn die SPÖ und ÖVP nicht so
eine miese Integrations bzw. Asylpolitik in den letzten
Jahren gemacht hätten und auch klar zwischen diversen
Zuwanderern und Verbrechern getrennt hätten, dann
hätten wir heute nicht solche Zustände im Land.

Die Prioritäten lagen darin der Brüssel "Gemeinschaft"
und anderen Ländern unsere Kohle reinzuschieben und
die Interessen der Österreicher trotz mehrmaliger und
eindeutiger Hinweise zu missachten.

Dominoeffekt nennt man sowas! Die FPÖ ist extrem,
aber sie sprechen, wenn auch teilweise zu hart, die
Probleme der Bevölkerung direkt an und es kann auch
nicht sein, dass unsere Steuergelder und Hilfen bewusst
missbraucht werden und Österreich als Paradies für
Verbrecher gilt.

SPÖ und ÖVP können sich gratulieren oder wieder
streiten!

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Re: Nüchtern betrachtet ... Wer hat denn die letzten größeren Reformen und Voraussetzungen in Bezug auf Integration eingeführt? Dass war Schwarz/Blau unter Schüssel und Haider! Seitdem kennt sich keiner mehr mit all den Richtlinien aus!

Geh doch mal zur MA35 und sprich mit 3 verschiedenen Beamten. Du wirst 3 verschiedene (sich teilweise widersprechende) Auskünfte bekommen!

Das ist gescheiterte Integration!

Und nur weil ein paar Deppen Probleme mit Zuwanderern haben und eine Plattform (FP/BZ) geboten bekommen, diese lauthals rauszuposaunen, heißt das noch lange nicht, dass Strache oder sonst wer sagt, was die GAAAANZE Bevölkerung denkt...

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Re: Nüchtern betrachtet ... Achja, und seit Schwarz/ Blau wird ja nichts mehr in dem
Bereich gearbeitet*lool* Tolle Überlegung, aber wenn man
sich SPÖVP Politik so ansieht, dann stimmt das wohl sicher;)

Wir leben im HEUTE und nicht in der Vergangenheit und
auch der zweite Weltkrieg ist bereits vorbei. So viel dazu!

Keiner hat Probleme mit Zuwanderung, aber wer trennt
denn zwischen wirklichen Bedürftigen und Verbrechern
die jede Lücke bewusst ausnutzen? Beantworte mir mal
die Frage ... also ned wieder mit Ausländerproblemen
hier argumentieren;) Das Argument zieht nicht mehr!

KEINER hat Probleme mit Ausländern, sondern mit
Personen, die unser System und die Hilfe ausnutzen,
weil die Politiker KEINE Trennung diesbezüglich machen.

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Re: Nüchtern betrachtet ... Lies genau Vasant.

Ich sagte, die letzten größeren Reformen diesbezüglich wurden von dieser Regierung unter enormen Druck von Blau erlassen. Und die waren kurzsichtig, ungenau, oberflächlich, kurz gesagt - für die Fisch!
Genau in diesen Reformen liegt nämlich das eigentliche Problem, das du ansprichst Vasant: sie haben keine Lücken, sondern Riesengräben, die man ausnützen kann, wenn man sich einigermaßen auskennt und das auch will...
Alle anderen bleiben über...

Was man den Regierungen danach vorwerfen muss ist, dass sie nicht wirklich versucht haben, dieses dadurch entstandene Chaos zu schlichten... Ja, wann den auch? Unter Gusi/Molti war man zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Naja und danach ist generell auch nicht mehr weitergegangen...

typisch FPÖ wieder mal reiner Zufall, dass die FPÖ mit den Rechten in Verbindung gebracht wird.
Gott bewahre uns vor solchen Leuten in der Gemeinde- Landes- oder Bundesregierung.
Bin zwar auch kein Freund von Häupl aber bevor ich eine Partei wähle, die so weit rechts angesessen ist würde ich sicher Ihn wählen.

Minarettspiel Naja, da es das Minarettspiel der FPÖ auf einer Neonaziseite wider gibt, beweist es doch nur dass die FPÖ wirklich so extrem rechts angesiedelt ist, wie die meißten hier immer schon vermutet haben !! Hoffentlich wissen diejenigen die demnächst zur Wahlurne schreiten wo sie das Kreuzerl NICHT hinmachen.

Ich brauh in Österrecih auch keine Minarette, zumnidest nicht so lange bevor nicht im Islam eine Katholische Kirche steht, aber das ist kein Grund eine Hetzkampagne gegen Islamisten zu führen.

Und was die Freunderlwirtschaft angeht, so isses sch....egal zu welcher Partei man schaut !! da sind alle gleich !!

Schon alleine deswegen, weil ein Spitzenpolitiker mit dem Strom schwimmt. Also muss er gleich sein wie die anderen, ansonsten kommt er nicht so hoch !!

bridschy melden

Anti-Minaret-Spiel Bürgermeister Häupl samt der SPÖ haben die Probleme der türkischen Einwanderungspolitik total verschlafen. Vor lauter Selbstbeweihräucherung haben sie die gravierenden Kulturunterschiede beiseite geschoben und zugelassen, dass das Verhältnis Einheimische und Moslemische nicht mehr stimmt. Im anderen Fall würde dieses Antiminaretspiel niemand interessieren und die FPÖ könnte damit baden gehen.

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Re: Anti-Minaret-Spiel Genauso ist es.
Moorhuhn war gestern, und nix anderes ist dieses Spiel.

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Herr Bundespräsident! Wieso kritiseren sie mal nicht Dinge, die wirklich v.a. WienerInnen wissen sollten. Wie beispielswiese das korrupte Freunderwirtschafts-Firmengeflecht der SPÖ-Wien! Weils weh tut? http://www.youtube.com/watch?v=5LBOneJ6EIU

bigmike077 melden

Re: Herr Bundespräsident! @alle Postings! Im Artikel wird geschrieben dass eine Nazi Webside dieses rassistische Spiel von der FPÖ wieder ins Web stellt und euch fällt nichts anderes ein als den Fischer zu kritisieren. Da wird einem schlecht von diesen braunen Dreck!!!

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Re: Herr Bundespräsident! @ bigmike077:

Es soll ja auch Leute geben, die weder den braunen Dreck mögen, noch den roten oder grünen Dreck (um bei der von dir verwendeten Formulierung "Dreck" zu bleiben).
Das ist eben einer der Grundpfeiler der Demokratie: Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäusserung.

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Der Herr Bundespräsident muss zu diesem Thema Stellung nehmen und er hat es, wie immer, in angemessener Form getan.
Unabhängig davon sollte man nicht übersehen, dass der Islam keine Religion, sondern eine Gesellschaftsform ist, in der Frauen noch immer ex lege zu Tode gesteinigt und Männer au Kränen aufgehängt werden. So etwas wollen wir hier in Europa nicht. Wir haben selbst jahrhundertelang gekämpft, bis wir die christliche Religion in die Schranken gewiesen haben. Wir brauchen keine autoritären Religionsführer mehr. Ja, und wenn man mit dem einen oder anderen Moslem so nach dem 4. Bier redet, gibt er manchmal auch zu, dass er gerne die Wahl hätte zwischen Islam und gar nix. Aber einmal Moslem, immer Moslem. Austreten bei Todesstrafe verboten! Das ist doch ein Wahnsinn, oder?

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Re: Der Herr Bundespräsident Ja, eine angemessener Form war es, aber wie lange er dazu gebraucht hat, zeugt entweder von seiner Angst, etwas Falsches zu sagen und daher heißt es einmal abwarten oder bei ihm tritt schon eine gewisse Senilität zu Tage.

zeno09 melden

BP Kommentar Die Stellungnahme des BP ist vollkommen entbehrlich. Er selbst war federführend mit dabei, als es darum ging, Österreichs Ansehen im Ausland schwer zu schädigen - Waldheim-Besudelung und EU-Sanktionen, weil rot nicht mehr regierend war. Dieser Mensch schreckt selbst vor nichts Entwürdigendem zurück und nimmt sich jetzt das Recht der Beurteilung heraus.
Spiele mit Herabmachung religöser Symbole lehne ich für jede Religion ab.

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Re: BP Kommentar War schon in Ordnung, dass der Zinken-Waldi demaskiert wurde. Österreich wird v.a. durch Hetzkampangnen eines gewissen blauen Pleitemannes besudelt, höre Dich mal beispielsweise in Deutschland um. Die schütteln nur noch den Kopf über uns "Schluchtenscheisser". Sogar der Deinem letzten Satz stimme ich vorbehaltlos zu.

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Re: BP Kommentar Nicht zu vergessen sein "Heil Hitler-Sager" im Plenum des Parlaments auf offener Szene im Jahre 1989. Der Mann ist untragbar und sollte besser den Mund halten, denn er hat sich dafür nicht entschuldigt, sondern versuchte seinen unaussprechlichen Sager zu relativieren. Das ist der eigentliche Skandal!

nizofa melden

Re: BP Kommentar Es ist völlig richtig (zeno), dass Spiele mit Herabmachung religiöser Symbole abzulehnen sind, ebenso abzulehnen ist aber auch, dass die unzähligen Muslime, die Österreich als ihre neue Heimat ausgewählt haben, auf das Tragen von Kopftüchern, Burkas usw. hier in unserem Kulturkreis nicht verzichten müssen, wodurch sie sich, außer ihrer Art mit Österreichern nur nicht in Kontakt zu treten zusätzlich ins gesellschaftliche Abseits stellen. Wenn wir in eine fremde Kultur reisen, müssen wir uns auch den Landesgepflogenheien anpassen, warum tun die das nicht in unserem Land in dem das Tragen von Schleiern, Kopftüchern usw. nicht üblich ist!?

nizofa melden

Re: BP Kommentar Warum wurde meine Meinung zum Herabmachen religiöser Symbole so schnell rausgenommen??? Vielleicht weil 2/3 der Österreicher so denken, es aber nicht zu einer öffentlichen Diskussion werden darf - so kurz vor einigen Wahlen???

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Re: BP Kommentar Was willst denn, noch mehr Diskussion darüber? Ist eh von nix anderem mehr die Rede, über die wirklichen Probleme im Bereich Agrar, Pflege, Soziales, Spitalswesen usw. debattiert keiner, aber Hauptsache man kann sich über Kopftüchl und Milchpackerln ereifern....

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Re: BP Kommentar An bin maden
Was den Zinken-Waldi betrifft, erzähl deine Meinung doch mal jenen Leuten, die er seinerzeit aus dem Irak geholt hat, als Saddam alle Ausländer als Geiseln nahm.
Miss die Leute nicht nach den Worten anderer, sondern nach ihren Taten. Und so etwas, wie Waldheim damals die Österreicher aus dem Irak zurückbrachte, hat noch kein Politiker der 2.ten Republik gemacht.
Und was Deutschland betrifft, in Österreich sind noch keine Autos angezündet worden usw. ....

Zumindest noch nicht ....

big nose Sehr löblich, dass unser mit überwältigender Mehrheit gewählter Bundespräsident hier mal sagt, was Sache ist. Einem Waldheim wäre das nie eingefallen, der hätte sich mit seinem Riesenzinken da rausgehalten.

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fischerl aha, hat sich unser BP wieder mal von seiner kloschüssel erhoben und gibt wieder mal unnötigen kommentar von sich.
für was ist dieser mann zu gebrauchen? für gar nichts.

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Re: fischerl Du kommst gar net raus, weilst mitm Pluzer in der braunen Kloake steckst. Wofür ist dieser Sklave zu gebrauchen? Für gar nix...

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Re: fischerl Lieber Obersklave!

Weil die "Made" die Frage stellt, für was ein Sklave zu gebrauchen ist, wäre ihm - wenn er nicht zu dumm dafür wäre - zu sagen, immerhin für gewisse Arbeiten. Ich gehe aber davon aus, dass er sich selbst noch nie gefragt hat, für was denn eine MADE zu gebrauchen ist, außer für ihre Fäkalsprache

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Re: fischerl "immerhin für gewisse Arbeiten ...zu gebrauchen ist"- --- Aso, er muss mangels anderer adäquater Tätigkeiten hier für die blau-max Partie posten. Was ihm zwar nicht wirklich liegen dürfte, doch hier - wie bei allem, was von "Freiheitlichen" kommt - gilt das Motto für Blau: Quantität statt Qualität. Möglichst viel Rot/Grün Bashing, noch mehr Gelabber über Heimat, ganz viel Ausländerhass und ausufernde Lobpreisung der FPÖ. Die Menge machts..........

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