Anschlag auf Politiker in Afghanistan: Mindestens drei Leibwächter dabei geötet

Gouverneur Arsala Jarmal überlebte Anschlag

Ein Selbstmordattentäter hat in der südostafghanischen Provinz Khost mindestens drei Leibwächter eines Regionalpolitikers in den Tod gerissen. Gouverneur Arsala Jarmal, dessen Fahrzeugkonvoi außerhalb der Stadt Khost angegriffen wurde, überlebte den Anschlag. "Mir geht es gut. Aber in den Autos vor mir brennen Menschen", sagte Jarmal der Nachrichtenagentur Reuters kurz nach der Tat. Der Anschlag wurde in der Nähe eines westlichen Armeestützpunktes verübt.

Die Provinz Khost grenzt an Pakistan und ist in den vergangenen Monaten wiederholt Schauplatz von Anschlägen gewesen. Bei zwei Bombenattentaten in der südafghanischen Provinz Kandahar waren am Wochenende nahezu 20 Menschen getötet worden. In der südwestlich von Kabul gelegenen Provinz Ghazni lieferten sich Regierungstruppen und Taliban Feuergefechte.

(apa/red)