Anschlag im Jemen von

"Durch nichts gerechtfertigt"

UN-Sicherheitsrat verurteilt den Horror-Anschlag in der Haupstadt Sanaa

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    Spezialisten sammeln nach dem Selbstmordanschlag im Jemen Beweisstücke ein.

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    Mehr als 90 Menschen sind gestorben, über 300 verletzt.

Der verheerender Selbstmordanschlag im Jemen mit mindestens 90 Toten hat international Entsetzen ausgelöst. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Tat aufs Schärfste. "Diese Straftat kann durch nichts gerechtfertigt werden", erklärte UN-Generalsekretär Ban. US-Präsident Obama zeigte sich über die Lage im Jemen besorgt.

Bei den Anschlag im Zentrum der jemenitischen Hauptstadt Sanaa waren am Montag mindestens 90 Soldaten getötet worden, als sich bei der Probe zu einer Parade in ihrer Mitte ein Attentäter in die Luft sprengte. 200 weitere Soldaten seien verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Saba unter Berufung auf Sicherheitskreise. Der arabische Nachrichtensender Al-Jazeera sprach am Abend gar von 96 Toten.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Sharia, wie die jemenitische Webseite "Al-Taghier" berichtete. Die Gruppe ist eine Unterorganisation des Terrornetzes Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel. Zuletzt hatte das jemenitische Militär Erfolge bei der Bekämpfung der Al-Kaida in der südlichen Provinz Laudar verzeichnet, wo die Ansar al-Scharia aktiv ist.

Terrorismus "ausmerzen"
Präsident Hadi kündigte am Abend ein hartes Vorgehen an. "Der Krieg gegen den Terrorismus wird fortgesetzt bis dieser ausgemerzt ist und vollständig verschwindet, koste es, was es wolle", sagte er in einer Fernsehansprache. Er wies die Regierung an, den Opfern des Anschlags jede nur mögliche Hilfe zu leisten. UNO-Generalsekretär Ban forderte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Soldaten hatten auf einem Platz unweit des Präsidentenpalastes in Sanaa an einer Probe für die Parade zum jemenitischen Nationalfeiertag an diesem Dienstag teilgenommen. Der Attentäter, der eine Uniform trug, unter der er seinen Sprengsatz versteckt hatte, hatte sich unter sie gemischt. Ob die Parade am Dienstag trotz der Bluttat stattfinden wird, war zunächst noch unklar.

Kommentare

Jahrelang... ...spielt die Regierung mit dem Volk und ernährt dieses mit Sheehsa und Drogen um die Arbeitslosigkeit, die Terrorgruppierungen innerhalb des Landes und die Unprodukitvität des Staates in jeder Hinsicht zu vertuschen....Jetzt wo das schlafende Monster wach ist, will man den Staat wieder zum Schlafen legen......na dann mal viel Erfolg!

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