Anschlag im Irak: Ein Österreicher unter
Toten von Anschlag auf Hotel in Bagdad

Selbstmordattentäter sprengte sich in Lobby in Luft

Bei dem Anschlag auf ein Hotel in Bagdad ist auch ein Österreicher irakischer Herkunft ums Leben gekommen. Der Mann war häufig in Bagdad und engagierte sich dort auch politisch.

Der getötete Österreicher hat dem Außenministerium zufolge auch Angehörige in Österreich. Das Ministerium habe Kontakt mit ihnen aufgenommen. Angebote, Hilfestellung zu leisten, seien aber nicht in Anspruch genommen worden, so Außenamtssprecher Georg Schnetzer.

Trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen hatte sich ein Selbstmordattentäter in der Lobby des Mansour-Hotels in die Luft gesprengt und mindestens zwölf Menschen getötet. 21 weitere Personen wurden nach Polizeiangaben verletzt. In dem Hotel am Ufer des Tigris sind unter anderen die chinesische Botschaft und Mitarbeiter von Medien untergebracht. Auch Mitglieder des irakischen Parlaments wohnen dort. Dem irakischen Fernsehen zufolge kam auch der frühere Gouverneur der Provinz Anbar, Fassal al Guud, bei dem Anschlag ums Leben.

(apa/red)