Anschlag in Indien von

Attentäter war ein Profi

Israelische Diplomatin wurde Opfer eines "gut ausgebildeten" Angreifers. Iran verantwortlich?

Anschlag in Indien - Attentäter war ein Profi © Bild: Reuters/Sharma

Der Autobombenanschlag auf eine israelische Diplomatin in Neu Delhi ist laut indischer Regierung von einem professionellen Täter begangen worden. Es handle sich um einen "gut ausgebildeten" Täter, erklärte der indische Innenminister P. Chidambaram. Deshalb sei auch davon auszugehen, dass die Diplomatin das Ziel des Anschlags vom Vortag war. Die Israelin hatte bei dem Attentat schwere Verletzungen erlitten; drei Inder wurden bei der Explosion ihres Wagens leichter verletzt, darunter der Fahrer.

Israel machte umgehend den Iran für die Tat verantwortlich. Der indische Minister wollte sich vorerst nicht darauf festlegen, wer hinter dem Anschlag steht. Es werde auf Basis eines Attentats ermittelt, aber "nicht mit dem Finger auf eine Gruppe oder Organisation gezeigt", erklärte Chidambaram. Derzeit würden Videoüberwachungskameras ausgewertet, auf denen der Motorradfahrer zu sehen sei, der offenbar kurz vor der Explosion einen Sprengsatz am Wagen der Diplomatin befestigte. Weder der Motorradfahrer noch sein Nummernschild seien aber auf den bisher ausgewerteten Bildern klar zu erkennen.

Der Zustand der Diplomatin ist nach Angaben der Ärzte in Neu Delhi stabil. Bei dem Anschlag haben sich demnach Metallsplitter in mehrere Organe und die Wirbelsäule gebohrt, die aber alle entfernt werden konnten. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums soll sie schnellstmöglich in ihre Heimat gebracht werden. In der georgischen Hauptstadt Tiflis wurde ein ähnlicher Anschlag am Montag nur knapp verhindert.

Kommentare

Der Iran aktiviert offenbar nun seine weltweit verstreuten Bombenlager, aufgrund des drohenden Angriffes durch Israel und die USA. Bleibt zu hoffen alle diese Terroristen haben die gleiche miese Ausbildung erhalten wie diese Terroristen in Bangkok und vernichten sich grad selber.
Mossad, bitte übernehmen, um dem Spuk ein Ende zu bereiten.

Seite 1 von 1