Boston-Anschlag von

Vermisstensuche im Web

Hotels, Restaurants und Privatpersonen bieten auf Twitter ihre Hilfe an

Geschockte Zuschauer und Teilnehmer des Boston-Marathons. © Bild: APA/EPA/DOMINIC CHAVEZ

Nach den Bombenanschlägen im Zieleinlauf des Boston-Marathons am gestrigen Dienstag mit zahlreichen Verletzten und Toten sorgen sich Menschen aus der ganzen Welt um ihre Angehörigen. Die Suche läuft dabei auch über speziell für den Katastrophenfall eingerichtete Personenregister im Internet. Während das österreichische Außenministerium auf Twitter auf die Googel-Personensuchseite verweist, rät Frankreich die "Safe and Well"-Seite des amerikanischen Roten Kreuzes zu benutzen.

Im Kurznachrichtendienst Twitter bieten Restaurants, Hotels und Privatpersonen unter dem Hashtag #bostonhelp zudem oft kostenlose Hilfe für all jene an, die aufgrund der Sicherheitszone rund um den Explosionsort keinen Zugang mehr zu ihren Häusern oder Unterkünften haben. Die Sicherheitszone wurde nach Angaben des US-Nachrichtensenders NBC gegen 18.00 Uhr Ortszeit (02.00 Uhr MESZ) in einem Umkreis von 15 Blocks rund um den Zieleinlauf verhängt und soll zumindest 24 Stunden aufrecht bleiben.

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